Allgemeine Informationen über Bauchnabelentzündungen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine lokale Haut- und Weichteilinfektion, die sich durch das Wachstum von Bakterien oder Pilzen in der von den Resten der Nabelschnur gebildeten Grube entwickelt.
Da der Bauchnabel anatomisch nach innen gestülpt und tief ist, sammeln sich dort Schweiß, Flusen, Seifenreste und abgestorbene Hautzellen an. Dieses feuchte Milieu schafft einen idealen Nährboden für Infektionen.
Rötungen um den Bauchnabel, Empfindlichkeit und Schmerzen, die bei Berührung zunehmen, gelb-grünlicher, eitriger Ausfluss, ein extrem übler Geruch und selten auch leichtes Fieber.
Ein Nabelbruch ist eine strukturelle Schwellung, die durch das Hervortreten von Organen oder Geweben von innen nach außen entsteht; er verursacht weder eine Infektion noch schlechten Geruch. Die Entzündung hingegen ist eine mikrobielle Reaktion, die sich auf der äußeren Hautoberfläche entwickelt.
Die klinische Untersuchung durch einen Facharzt reicht in der Regel zur Diagnosestellung aus. Wenn der Ausfluss chronisch geworden ist oder wiederkehrt, kann ein Abstrich (Kultur) zur Laboruntersuchung entnommen werden.
Das Grundprinzip ist, den Bereich trocken und sauber zu halten. Je nach Erreger (Pilz oder Bakterium) werden antibiotische oder antimykotische Medikamente in Form von Cremes oder zum Einnehmen verschrieben. Hat sich ein Abszess gebildet, wird dieser unter örtlicher Betäubung drainiert (entleert).
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