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Çakırtepe Hastanesi
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Bauchnabelentzündung (Omphalitis)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Bauchnabelentzündungen

Eine Bauchnabelentzündung (Omphalitis) entsteht, wenn Schweiß, Schmutz und abgestorbene Hautzellen, die sich in der Nabelhöhle ansammeln, den Nährboden für bakterielle oder Pilzinfektionen bilden. Sie äußert sich durch Rötung, unangenehmen Geruch, Schmerzen und Ausfluss. In unseren Abteilungen für Dermatologie und Allgemeinchirurgie wird sie mit topischen Antibiotika und lokalen Reinigungslösungen behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Bauchnabelentzündung (Omphalitis)?

Es ist eine lokale Haut- und Weichteilinfektion, die sich durch das Wachstum von Bakterien oder Pilzen in der von den Resten der Nabelschnur gebildeten Grube entwickelt.

Was sind die Ursachen?

Da der Bauchnabel anatomisch nach innen gestülpt und tief ist, sammeln sich dort Schweiß, Flusen, Seifenreste und abgestorbene Hautzellen an. Dieses feuchte Milieu schafft einen idealen Nährboden für Infektionen.

Was sind die Symptome?

Rötungen um den Bauchnabel, Empfindlichkeit und Schmerzen, die bei Berührung zunehmen, gelb-grünlicher, eitriger Ausfluss, ein extrem übler Geruch und selten auch leichtes Fieber.

Was ist der Unterschied zu einem Nabelbruch (Nabelhernie)?

Ein Nabelbruch ist eine strukturelle Schwellung, die durch das Hervortreten von Organen oder Geweben von innen nach außen entsteht; er verursacht weder eine Infektion noch schlechten Geruch. Die Entzündung hingegen ist eine mikrobielle Reaktion, die sich auf der äußeren Hautoberfläche entwickelt.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die klinische Untersuchung durch einen Facharzt reicht in der Regel zur Diagnosestellung aus. Wenn der Ausfluss chronisch geworden ist oder wiederkehrt, kann ein Abstrich (Kultur) zur Laboruntersuchung entnommen werden.

Wie wird sie behandelt?

Das Grundprinzip ist, den Bereich trocken und sauber zu halten. Je nach Erreger (Pilz oder Bakterium) werden antibiotische oder antimykotische Medikamente in Form von Cremes oder zum Einnehmen verschrieben. Hat sich ein Abszess gebildet, wird dieser unter örtlicher Betäubung drainiert (entleert).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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