Allgemeine Informationen über Nabelbrüche
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist das Hervortreten von Bauchfell und Darmanteilen unter die Haut durch eine Schwachstelle in der Bauchwandmuskulatur, was zu einer Schwellung rund um den Bauchnabel führt.
Bei Babys entsteht er, wenn sich die Durchtrittsstelle der Nabelschnur aus dem Mutterleib nach der Geburt nicht vollständig schließt. Bei Erwachsenen führen Situationen, die den Druck im Bauchraum erhöhen, wie Fettleibigkeit, Schwangerschaft, chronischer Husten oder das Heben schwerer Lasten, zur Schwächung der Muskeln und zum Bruch.
Eine weiche Schwellung und lokalisierte Schmerzen, die besonders beim Husten, Pressen oder Aufstehen deutlich werden und beim Liegen auf dem Rücken kleiner werden oder verschwinden.
Wenn ein ausgetretenes Darmstück in der Bruchpforte stecken bleibt und nicht mehr zurückgleiten kann, wird die Durchblutung abgeschnitten. Die Schwellung wird dann sehr hart und schmerzhaft. Ein sofortiger chirurgischer Eingriff ist zwingend erforderlich, um das Absterben (Nekrose) des Darmgewebes zu verhindern.
Die körperliche Untersuchung durch den Allgemeinchirurgen reicht in der Regel aus, um ihn festzustellen. Durch Husten lassen des Patienten wird die Bewegung des Bruchsacks beobachtet. Selten wird Ultraschall oder CT angefordert, um den Zustand des Bruchinhalts genauer zu beurteilen.
Bei Kindern kann man bis zum Alter von 3-4 Jahren darauf warten, dass er sich von selbst verschließt. Im Erwachsenenalter aufgetretene Brüche heilen jedoch nicht von selbst, sodass die Operation die einzige Behandlung ist. Bei der Operation wird der Bruchsack nach innen gedrückt und die offene Stelle mit einem synthetischen Netz (Mesh) repariert und verstärkt.
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