Allgemeine Informationen über Brustwandtumore
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um gut- oder bösartige Tumorwucherungen, die von den Geweben (Knochen, Knorpel und Muskeln) ausgehen, die die Struktur des Brustkorbs bilden.
Primäre Tumore entstehen direkt im Knochen oder Muskel der Brustwand (Sarkome, Chondrome usw.). Sekundäre (metastatische) Tumore entstehen, wenn Krebserkrankungen aus anderen Organen, wie Brust-, Lungen- oder Nierenkrebs, in die Brustwand streuen.
Er äußert sich meist durch allmählich wachsende, von außen tastbare, schmerzhafte oder schmerzlose harte Knoten im Brustbereich, Atembeeinträchtigungen und ein ständiges Ziehen im Brustkorb.
Ja. Insbesondere knorpel-/knochenstämmige Tumore wie Chondrome oder Osteochondrome sind meist gutartig und streuen (metastasieren) nicht, können aber durch Druck auf das umliegende Gewebe die Atmung erschweren.
Die Lage und Gewebestruktur des Tumors werden mittels Röntgen, Computertomographie (CT) und MRT genau dargestellt. Um die Eigenschaften des Tumors (gut- oder bösartig) abschließend zu klären, wird eine Nadelbiopsie oder eine chirurgische Biopsie durchgeführt.
Der Grundpfeiler der Behandlung ist die chirurgische Entfernung des Tumors zusammen mit etwas gesundem umliegendem Gewebe (weite Exzision). Die entfernten Knochen und Gewebe werden durch synthetische Patches oder Titanplatten ersetzt (Rekonstruktion), um die Form des Brustkorbs wiederherzustellen. Bei Krebserkrankungen werden Chemotherapie oder Strahlentherapie ergänzt.
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