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Çakırtepe Hastanesi
Über Uns

Gicht (Gichtarthritis)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Gicht

Die Gicht ist ein akuter und sehr schmerzhafter entzündlicher Rheumatismus, der dadurch entsteht, dass der Harnsäurespiegel im Blut extrem ansteigt und diese Säure auskristallisiert und sich vor allem im Großzehengrundgelenk ablagert. In unseren Kliniken für Rheumatologie und Innere Medizin wird Gichtanfällen durch entzündungshemmende Medikamente, harnsäuresenkende Therapien und purinarme Diäten vorgebeugt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Gicht?

Es ist ein Zustand, bei dem Harnsäure, ein Abfallprodukt des Körpers, von den Nieren nicht ausreichend ausgeschieden wird, sich im Blut ansammelt und sich in Form von scharfen Kristallen (Nadeln) in den Gelenken absetzt, was zu einer schweren Entzündung führt.

Wie äußern sich die Schübe (Anfälle)?

Sie wecken den Betroffenen meist plötzlich nachts aus dem Schlaf und äußern sich in einem Gelenk (häufig dem Großzehengrundgelenk) durch Schwellung, Brennen, Rötung und pochenden Schmerz, der so stark ist, dass nicht einmal die Berührung eines Bettlakens ertragen wird.

Welche Lebensmittel lösen Gicht aus?

Rotes Fleisch, Innereien (Leber, Nieren), Schalentiere, Alkohol (insbesondere Bier) sowie zuckerhaltige Getränke mit Fruktosesirup beschleunigen die Harnsäureproduktion im Körper und lösen Gichtanfälle direkt aus.

Was sind Gichtknoten (Tophi)?

Wird die Krankheit über Jahre nicht behandelt, sammeln sich die Harnsäurekristalle nicht nur im Gelenk, sondern auch unter der Haut, an der Ohrmuschel oder an den Ellenbogen an und bilden von außen sichtbare, weiße, kreideartige Knoten (Tophi).

Wie wird sie diagnostiziert?

Während eines Anfalls wird der Harnsäurespiegel im Blut überprüft. Die sicherste Diagnose wird jedoch gestellt, indem mit einer Spritze Flüssigkeit aus dem geschwollenen Gelenk entnommen wird (Gelenkpunktion) und die Harnsäurekristalle unter dem Mikroskop nachgewiesen werden.

Wie wird sie behandelt?

Während eines akuten Gichtanfalls werden Kortison, Colchicin oder NSAR-Schmerzmittel eingesetzt, um die Entzündung und die starken Schmerzen zu bekämpfen. Nach Abklingen des Anfalls werden lebenslang harnsäuresenkende Medikamente sowie eine spezielle purinarme (fleischarme) Diät verordnet, um einen erneuten Schub zu verhindern.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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