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Çakırtepe Hastanesi
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Helicobacter pylori

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Helicobacter pylori

Helicobacter pylori (H. pylori) ist ein weit verbreitetes Bakterium, das sich in der Magenschleimhaut ansiedelt, im sauren Milieu überleben kann und chronische Magenentzündungen (Gastritis) verursacht. Unbehandelt kann es zu Magengeschwüren und selten zu Magenkrebs führen. In unserer Gastroenterologie-Klinik wird es durch Atem-, Stuhl- oder endoskopische Biopsietests nachgewiesen und durch die Kombination mehrerer Antibiotika und Magenschutzmittel dauerhaft beseitigt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Helicobacter pylori?

Es ist eine Bakterienart, die über ein spezielles Enzym (Urease) verfügt, das sie gegen die aggressive Säureschicht des Magens resistent macht, wodurch sie sich direkt in der Magenschleimhaut ansiedeln, vermehren und das Verdauungssystem schädigen kann.

Wie wird er übertragen?

Die Ansteckung von Mensch zu Mensch erfolgt meist in der Kindheit über den Mund-zu-Mund- oder fäkal-oralen Weg, etwa durch das Teilen desselben Glases oder Bestecks, den Verzehr ungenügend gewaschener Lebensmittel oder unsauberen Wassers.

Was sind die Symptome?

Viele Träger des Bakteriums haben keine Symptome. Wenn die Infektion jedoch den Magen schädigt, treten ein brennendes/nagendes Gefühl im Oberbauch, Völlegefühl nach dem Essen, häufiges Aufstoßen, Übelkeit und Appetitlosigkeit auf.

Wie ist der Zusammenhang mit Geschwüren und Krebs?

Da es die schützende Schleimhaut des Magens durchlöchert, führt es dazu, dass die Magensäure die eigene Wand verbrennt (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre). Zudem erhöht eine über Jahre bestehende chronische Infektion das Risiko für Magenkrebs um das Sechsfache.

Wie wird er diagnostiziert?

Es gibt Blut- und Stuhltests, aber die am häufigsten angewendete Methode ist der 13C-Harnstoff-Atemtest. Für eine noch sicherere Diagnose wird das Vorhandensein des Bakteriums in einem winzigen Gewebestück (Biopsie) überprüft, das bei einer Magenspiegelung (Endoskopie) entnommen wurde.

Wie wird er behandelt?

Ein einziges Medikament reicht nicht aus, um das Bakterium zu beseitigen. Es wird eine Kombinationstherapie (Eradikation) angewendet, bei der Magenschutzmedikamente (PPI), die die Magensäure neutralisieren, und zwei (manchmal auch drei) verschiedene starke Antibiotika 10 bis 14 Tage lang kontinuierlich eingenommen werden.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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