Allgemeine Informationen über das Hämangiom
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es sind knäuelartige, gutartige Wucherungen von Blutgefäßen, die meist harmlos sind und keine bösartigen (malignen) Eigenschaften aufweisen.
Dies sind leuchtend rote, schwammartige gutartige Läsionen, die in den ersten Lebenswochen auf der Haut von Babys auftreten. Sie wachsen meist bis zum 1. Lebensjahr und verschwinden dann in den folgenden 5-10 Jahren spurlos von selbst.
Das bei Erwachsenen am häufigsten vorkommende Hämangiom eines inneren Organs befindet sich in der Leber. Es ist in der Regel völlig schmerzlos, wird zufällig beim Ultraschall entdeckt und ist, solange es nicht wächst, absolut harmlos und bedarf keiner Behandlung.
Wenn ein Haut-Hämangiom die Funktionen des Babys wie Sehen, Atmen oder Essen (z. B. um das Auge oder die Lippen herum) beeinträchtigt, häufig blutet oder aufbricht (ulzeriert), muss es unbedingt behandelt werden.
Haut-Hämangiome werden bei einer körperlichen Untersuchung durch einen Facharzt leicht erkannt. Hämangiome an inneren Organen wie der Leber werden durch Ultraschall- oder MRT/CT-Scans geklärt.
Hämangiome, die keine Komplikationen verursachen, werden lediglich beobachtet. Ist eine Behandlung erforderlich, lassen oral eingenommene oder lokal aufgetragene Betablocker (Propranolol) den Knoten erfolgreich schrumpfen. Bei Bedarf werden Laserbehandlungen oder die operative Entfernung bevorzugt.
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