Allgemeine Informationen über Hämatome
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine lokale Schwellung, die entsteht, wenn Arterien, Venen oder Kapillaren (Haargefäße) im Körper reißen und Blut in die Zwischenräume von Gewebe und Muskeln oder unter die Haut fließt und sich dort staut.
Eine Ekchymose ist eine oberflächliche Verfärbung (ein blauer Fleck), die entsteht, wenn winzige Kapillaren unter die Haut bluten. Ein Hämatom hingegen ist ein tastbares, zystisches Blutgerinnsel (eine Blutansammlung) mit Volumen, das entsteht, wenn Blut aus größeren Gefäßen austritt.
Infolge harter Schläge auf den Kopf sammelt sich Blut zwischen dem Schädelknochen und den äußeren oder inneren Häuten, die das Gehirn umhüllen. Diese Blutmasse übt Druck auf das Gehirn aus und kann innerhalb von Stunden zu tödlichen Bewusstseinsverlusten führen.
An Haut und Muskeln: Schwellung, violette/rote Verfärbung, Druckschmerz und Verhärtung. Im Gehirn: starke Kopfschmerzen, Übelkeit, neurologische Ausfälle und Lähmungen. Im Bauchraum: Blutdruckabfall und starke Schmerzen.
Subkutane (unter der Haut liegende) Hämatome sind bei einer körperlichen Untersuchung leicht feststellbar. Ultraschall oder Computertomographie (CT) werden eingesetzt, um die Lage, das Volumen und die Wachstumsgeschwindigkeit von intramuskulären, abdominalen oder zerebralen Hämatomen zu bestimmen.
Bei kleinen Hämatomen unter der Haut reichen Kühlung (Eis) und Ruhe aus; der Körper resorbiert das Blut mit der Zeit. Große Hämatome jedoch, die auf innere Organe oder das Gehirn drücken und weiter wachsen, werden im Operationssaal durch einen Schnitt entleert (drainiert).
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