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Çakırtepe Hastanesi
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Kugelzellenanämie (Hereditäre Sphärozytose)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über die Hereditäre Sphärozytose

Die hereditäre Sphärozytose (Kugelzellenanämie) ist eine erbliche Bluterkrankung, bei der die roten Blutkörperchen aufgrund eines genetischen Defekts in ihrer Membran ihre Elastizität verlieren, eine runde (kugelförmige) Gestalt annehmen und von der Milz vorzeitig abgebaut werden. Sie äußert sich durch Anämie, Gelbsucht und Gallensteine.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist hereditäre Sphärozytose?

Es ist ein Zustand, bei dem die normalerweise flachen und elastischen (donut-förmigen) roten Blutkörperchen aufgrund eines Mangels an Proteinen, die das Zellskelett bilden, zu harten, kleinen Kugeln (Sphärozyten) werden.

Was macht die Milz mit diesen Zellen?

Die Milz, das Filterzentrum des Blutes, erkennt diese unförmigen und unelastischen kugelförmigen Zellen beim Durchtritt durch ihre engen Kanäle als beschädigt oder fremd und baut sie rasch ab (Hämolyse), was zu Blutarmut führt.

Was sind die Symptome?

Aufgrund des ständigen Abbaus von Blutzellen kommt es zu Erschöpfung und Blässe (Anämie). Des Weiteren zeigt sich eine Gelbsucht in den Augen aufgrund des aus den zerstörten Zellen freigesetzten Bilirubins sowie eine Milzvergrößerung (Splenomegalie) durch die Überbeanspruchung des Organs.

Warum führt sie zu Gallensteinen?

Die übermäßige Menge an Bilirubin (gelbes Pigment), die beim Abbau der Blutzellen ständig ins Blut abgegeben wird, sammelt sich in der Gallenblase an, kristallisiert dort und führt schon in sehr jungem Alter zur Bildung von schwarzen Pigmentsteinen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Im 'Blutausstrich', bei dem das Blut unter dem Mikroskop untersucht wird, sind kugelförmige Zellen zu erkennen. Die endgültige Diagnose wird mit dem 'osmotischen Fragilitätstest' gestellt, der misst, wie leicht diese Zellen in Salzwasser platzen.

Wie wird sie behandelt?

Um den Blutbildungsprozess zu unterstützen, wird lebenslang Folsäure verabreicht. Die endgültige Lösung für die Krankheit (also den Abbau) ist die chirurgische Entfernung der Milz, die die Zellen ungerechtfertigterweise abbaut; dies geschieht meist erst, nachdem das Kind das 6. Lebensjahr vollendet hat.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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