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Çakırtepe Hastanesi
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Hypermobilitätssyndrom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Hypermobilität

Das Hypermobilitätssyndrom ist ein Zustand, bei dem die Gelenke weit über ihren normalen Bewegungsradius hinaus gebogen werden können, da das Bindegewebe, das sie zusammenhält, elastischer als normal ist. Während es bei einigen Menschen eine schmerzlose Eigenschaft ist, führt es, wenn es sich zu einem Syndrom entwickelt, zu häufigen Gelenkverrenkungen, Verstauchungen und chronischen Schmerzen. In unseren Abteilungen für Physiotherapie und Orthopädie wird es mit speziellen Programmen zur Muskelstärkung behandelt, die auf die Erhöhung der Gelenkstabilität abzielen.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Hypermobilität?

Es ist die Fähigkeit der Gelenke, sich leicht und schmerzlos über ihre anatomischen Grenzen hinaus zu dehnen (überstrecken), da die Bänder und Kapseln um die Gelenke herum strukturell locker oder gummiartig sind.

Ist es eine Krankheit?

Gelenkflexibilität allein ist keine Krankheit und für einige Sportler (Turner usw.) sogar ein Vorteil. Wenn diese Flexibilität jedoch zu Schmerzen in den Gelenken, Verrenkungen (Luxationen) oder vorzeitigem Gelenkverschleiß (Arthrose) führt, spricht man vom 'Hypermobilitätssyndrom'.

Was sind die Symptome?

Das Überbiegen der Finger oder Knie/Ellenbogen nach hinten, häufiges Umknicken (Verstauchen) des Knöchels, Gelenkschmerzen, die zum nächtlichen Erwachen führen, sowie Auskugelungen von Schulter, Kiefer oder Kniescheibe.

Was ist der Unterschied zum Ehlers-Danlos-Syndrom?

Bei gewöhnlicher Hypermobilität sind nur die Gelenke flexibel. Bei schweren genetischen Erkrankungen wie dem Ehlers-Danlos-Syndrom kommen zur Gelenkflexibilität noch eine teigig dehnbare Haut, Aneurysmen in den Herzgefäßen und schwerwiegende Organprobleme hinzu.

Wie wird es diagnostiziert?

Die Diagnose wird durch den vom Arzt durchgeführten 9-Punkte-'Beighton-Score'-Test gestellt, der den Grad der Flexibilität der Gelenke (Daumen, kleiner Finger, Ellenbogen, Knie und Rumpf) der Person bewertet.

Warum sollten keine 'Dehnungs-/Stretching'-Übungen gemacht werden?

Für die Behandlung dieser Personen, deren Bänder ohnehin schon sehr elastisch und schwach sind, sind Bewegungen, die die Gelenke noch weiter dehnen, wie Yoga, absolut verboten. Die Lösung besteht nicht darin zu dehnen, sondern durch Pilates oder Krafttraining die Muskeln zu stärken, damit sie die Aufgabe der schwachen Bänder übernehmen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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