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Çakırtepe Hastanesi
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Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über hypertrophe Kardiomyopathie

Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eine abnormale Verdickung des Herzmuskels (insbesondere der Herzscheidewand zwischen den beiden Herzkammern) aufgrund einer genetischen Mutation. Sie erschwert die Pumpfunktion des Herzens und führt zu Atemnot, Ohnmacht oder Herzrhythmusstörungen. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für den plötzlichen Herztod bei jungen Sportlern. In unserer Kardiologie-Abteilung wird sie mit rhythmusregulierenden Medikamenten und bei Bedarf mit einem implantierbaren Defibrillator (ICD) oder durch eine operative Ausdünnung des verdickten Gewebes (Myektomie) behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine hypertrophe Kardiomyopathie?

Es handelt sich um eine abnormale Verdickung der Herzwände, insbesondere der mittleren Wand, die als Septum bezeichnet wird und das Herz in eine rechte und linke Hälfte unterteilt, sowie um eine Verengung des Innenvolumens des Herzens infolge eines strukturellen und genetischen Fehlers.

Was sind die Ursachen?

Es handelt sich um eine rein genetische und erbliche Erkrankung. Aufgrund von Mutationen in den Genen, die die Struktur der Herzmuskelfasern bestimmen, wachsen die Muskelzellen unregelmäßig und chaotisch (hypertroph).

Was sind die Symptome?

Viele Patienten spüren über viele Jahre hinweg keine Symptome. Wenn sich die Wand verdickt und den Blutfluss behindert, kommt es zu Atemnot bei Anstrengung (beim Gehen/Laufen), Brustschmerzen, Herzklopfen, Schwindel und plötzlichem Schwarzwerden vor den Augen mit Ohnmacht.

Warum führt sie bei jungen Menschen zum plötzlichen Herztod?

Das verdickte und ungeordnete Muskelgewebe stört das elektrische System des Herzens. Besonders bei jungen Profisportlern, die intensives Training betreiben, kann es tödliche Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) auslösen und zu einem plötzlichen Herzstillstand führen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Ein Verdacht entsteht, wenn der Kardiologe mit dem Stethoskop ein Herzgeräusch (Systolikum) hört oder Anomalien im EKG feststellt. Die endgültige Diagnose und die millimetergenaue Messung der Muskeldicke erfolgen durch Echokardiographie (Herzultraschall) und ein Kardio-MRT.

Wie wird sie behandelt?

Die erste Behandlungslinie sind rhythmusregulierende Medikamente (wie Betablocker), die die Herzfrequenz verlangsamen und eine bessere Füllung des Herzens mit Blut ermöglichen. Bei Patienten mit hohem Risiko für Herzrhythmusstörungen wird unter die Haut ein Defibrillator (ICD) implantiert, um das Herz zu schützen. Blockiert die Wand den Blutausfluss (Obstruktion), wird das verdickte Gewebe operativ (Myektomie) oder durch eine Alkoholinjektion (TASH) abgetragen und ausgedünnt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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