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Çakırtepe Hastanesi
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Hypospadie

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Hypospadie

Die Hypospadie ist eine angeborene urologische Anomalie bei männlichen Säuglingen, bei der sich die Harnröhrenmündung (Meatus) nicht an der Spitze des Penis befindet, sondern an einer beliebigen Stelle an der Unterseite des Penis, am Hodensack oder am Damm (Perineum). Sie kann zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen und später zu sexuellen Funktionsstörungen (Penisverkrümmung) führen. In unserer Klinik für Kinderurologie wird sie durch eine mikrochirurgische Korrektur, die in der Regel im Alter von 6-18 Monaten durchgeführt wird, vollständig behoben.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Hypospadie?

Es handelt sich um eine Fehlentwicklung im Mutterleib, bei der sich der Harnkanal nicht bis zur Spitze des Penis schließt, sodass die Harnröhrenmündung nicht an der Spitze, sondern weiter hinten an der Unterseite des Penis endet.

Was sind die Symptome und wie sieht es aus?

Die Vorhaut ist auf der Oberseite des Penis zusammengezogen, während die Unterseite offen ist (Aussehen wie halb beschnitten). Der Urin fließt nicht nach vorn, sondern nach unten. Es besteht eine Abwärtskrümmung (Chordee) des Penis, die besonders bei einer Erektion (Versteifung) deutlich wird.

Warum dürfen diese Babys nicht beschnitten werden?

Babys mit Hypospadie dürfen unter keinen Umständen standardmäßig beschnitten werden. Die überschüssige Vorhaut, die sich an der Vorderseite des Penis angesammelt hat, wird nämlich später von den Chirurgen als Transplantat (Flicken) verwendet, um den Harnkanal zu verlängern und eine neue Öffnung zu schaffen.

Was passiert, wenn sie nicht behandelt wird?

Neben der kosmetischen Beeinträchtigung ist es unmöglich, im Stehen Wasser zu lassen. Im späteren Alter kann aufgrund der Penisverkrümmung (Chordee) kein gesunder Geschlechtsverkehr stattfinden, und es kann zu Unfruchtbarkeit kommen, da die Spermien nicht an die richtige Stelle ejakuliert werden können.

Wie wird sie diagnostiziert?

Es ist kein Ultraschall oder bildgebendes Verfahren erforderlich. Die Diagnose wird sofort nach der Geburt durch eine äußere Untersuchung der Genitalien durch den Neonatologen (Neugeborenenarzt) oder den Urologen gestellt.

Wann und wie wird die Operation durchgeführt?

Der ideale Zeitraum für die Operation liegt zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat, bevor das Kind mit dem Toilettentraining beginnt und sich seiner Geschlechtsidentität bewusst wird. Bei der Operation wird der Harnkanal bis zur Spitze verlängert, die Krümmung begradigt und durch eine kosmetische Rekonstruktion mit der Vorhaut wird der Eingriff in einer einzigen Sitzung abgeschlossen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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