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Çakırtepe Hastanesi
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Horner-Syndrom (Claude-Bernard-Horner-Syndrom)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Horner-Syndrom

Das Horner-Syndrom ist ein neurologisches Krankheitsbild, das durch eine Unterbrechung der sympathischen Nervenbahnen, die vom Gehirn zu Gesicht und Auge verlaufen, aufgrund von Ursachen wie Tumoren, Schlaganfällen oder Traumata entsteht. Auf der betroffenen Seite kommt es zu einem Herabhängen des Augenlids, einer Verengung der Pupille und einem Verlust der Schweißsekretion. In unserer Neurologie-Klinik werden radiologische Untersuchungen zur Ermittlung der zugrunde liegenden Ursache und spezifische Behandlungen geplant.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Horner-Syndrom?

Es ist eine Kombination von klinischen Symptomen, die entsteht, wenn das sympathische Nervensystem – das für die unwillkürlichen Bewegungen des Auges und die Schweißbildung im Gesicht verantwortlich ist – auf seinem Weg vom Hirnstamm zum Auge irgendwo beschädigt wird.

Was sind die 3 klassischen Symptome (Horner-Trias)?

Ausschließlich auf der geschädigten Seite des Gesichts treten auf: 1- Ein leichtes Herabhängen des oberen Augenlids (Ptosis), 2- Eine im Vergleich zum anderen Auge deutlich verengte Pupille (Miosis), 3- Ein Ausfall der Schweißbildung auf dieser Gesichtshälfte (Anhidrose).

Was sind die Ursachen?

Das Syndrom selbst ist eher die Folge einer Nervenschädigung als eine eigenständige Krankheit. Risse in der Halsschlagader (Carotisdissektion), Tumore in der Lungenspitze (Pancoast-Tumor), Schlaganfälle im Hirnstamm oder Halstraumata können diese Nerven durchtrennen.

Beeinträchtigt es die Sehkraft des Auges?

Nein, das Horner-Syndrom beeinträchtigt nicht direkt das Sehvermögen, die Sehschärfe oder die innere Struktur des Augapfels. Das Problem liegt lediglich in der Pupillengröße und den Lidmuskeln.

Wie wird es diagnostiziert?

Die Nervenschädigung wird durch die klinische Untersuchung des Neurologen und durch spezielle pharmakologische Augentropfen (Kokain- oder Apraclonidin-Test) bestätigt. Anschließend wird ein MRT von Gehirn und Hals angefordert, um den Ort der Schädigung zu lokalisieren.

Wie wird es behandelt?

Es gibt keine spezifische Behandlung für das Horner-Syndrom selbst. Das Hauptziel der Behandlung besteht darin, die zugrunde liegende, oft lebensbedrohliche Ursache (Tumor, Schlaganfall oder Gefäßriss), die die Nervenbahn quetscht oder durchtrennt hat, zu finden und zu beheben.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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