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Purpura Schönlein-Henoch (HSP)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über HSP

Die Purpura Schönlein-Henoch (HSP) ist eine Erkrankung, die als Folge einer Entzündung (Vaskulitis) kleiner Blutgefäße entsteht, welche durch IgA-Antikörper des Immunsystems vermittelt wird. Sie tritt meist bei Kindern nach einer Infektion der oberen Atemwege auf und äußert sich durch violette Hautausschläge an den Beinen sowie Gelenk- und Bauchschmerzen. In unserer Abteilung für pädiatrische Rheumatologie wird sie hinsichtlich einer Nierenbeteiligung überwacht und mit unterstützenden Therapien behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.

Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der sich Abwehrproteine vom Typ IgA, die das Immunsystem produziert, in den kleinen Blutgefäßen der Haut, Gelenke, des Darms und der Nieren ablagern und dort eine Entzündung (Vaskulitis) verursachen.

Obwohl die genaue Ursache unbekannt ist, spielt in den meisten Fällen eine bakterielle oder virale Infektion der oberen Atemwege (Grippe, Rachenentzündung), die einige Wochen vor Ausbruch der Krankheit stattgefunden hat, eine auslösende Rolle.

Sie sind das Markenzeichen der Krankheit. Es handelt sich um leicht erhabene, rot-violette Hauteinblutungen, die meist an Beinen, Gesäß und Knöcheln auftreten und beim Andrücken mit einem Glasspatel (Glastest) nicht verblassen (nicht verschwinden).

Nein. Neben den Hautausschlägen kommt es zu Schwellungen/Schmerzen (Arthritis) in Knie- und Sprunggelenken, schweren Bauchkrämpfen aufgrund von Darmblutungen sowie zu einer Nierenentzündung (Nephritis), die sich durch Blut im Urin bemerkbar macht.

Die Diagnose wird klinisch gestellt, indem der Arzt die klassischen Ausschläge sowie die Gelenk- und Bauchbeschwerden gemeinsam beurteilt. Zur Messung der Nierenschädigung wird eine Urinuntersuchung durchgeführt und zur Diagnosesicherung (Ausschluss von Infektionen) ein großes Blutbild erstellt.

Die Krankheit heilt in der Regel innerhalb von 4-6 Wochen von selbst vollständig aus. Die Behandlung ist unterstützend; bei Gelenk- und Bauchschmerzen werden Schmerzmittel (NSAR) und in schweren Fällen oder bei Nierenbeteiligung kortisonhaltige Medikamente eingesetzt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.

In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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