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Çakırtepe Hastanesi
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Reizdarmsyndrom (IBS)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine Störung des Kontraktionsrhythmus der Darmmuskulatur infolge einer Überreaktion auf Stress oder Nahrungsmittel, obwohl im Verdauungssystem keine strukturellen Defekte wie Geschwüre oder Tumore vorliegen. Es verläuft mit Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall-/Verstopfungsepisoden. In unserer Gastroenterologie-Abteilung wird es nach dem Ausschluss organischer Erkrankungen durch diätetische Anpassungen (FODMAP) und medikamentöse Therapien behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Reizdarmsyndrom (IBS)?

Es ist ein Zustand, bei dem der Darm – obwohl er anatomisch völlig gesund ist – funktionell auf Befehle des Nervensystems mit abnormalen Reaktionen antwortet, Spasmen (Krämpfe) durchlebt und Schmerzen erzeugt.

Was ist der Unterschied zu entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn / Colitis)?

Bei entzündlichen Darmerkrankungen liegen blutende Wunden, Zellsterben und eine physische Zerstörung im Inneren des Darms vor. Beim Reizdarmsyndrom hingegen sind Koloskopie und Bluttests völlig 'sauber'; das Problem ist nicht strukturell, sondern hängt mit der Bewegung (Motilität) zusammen.

Was sind die Symptome?

Krampfartige Bauchschmerzen, die nach dem Stuhlgang meist nachlassen, starke Gase, Blähungen sowie – je nach Zustand der Person – plötzlich auftretende Durchfallattacken oder tagelang anhaltende Verstopfungsphasen.

Beeinflusst Stress die Krankheit?

Der Darm wird als das 'zweite Gehirn' des Körpers angesehen und steht in intensiver nervaler Verbindung mit dem Gehirn. Bei Prüfungsstress, beruflichen Ängsten, Trauer oder Depressionen wird die Darmtätigkeit sofort gestört, was einen IBS-Schub auslöst.

Wie wird es diagnostiziert?

Das Reizdarmsyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Wenn der Patient weder an Blutungen noch an Gewichtsverlust leidet, werden nach dem Ausschluss von Krankheiten wie Zöliakie, Infektionen und Darmkrebs durch die entsprechenden Tests die IBS-Diagnose anhand der Art der Beschwerden gestellt.

Wie wird es behandelt?

Es gibt keine Heilung durch eine einzige Tablette für die Krankheit. Die Basis der Behandlung ist die 'FODMAP-Diät', die gasbildende Kohlenhydrate einschränkt. Krampflösende Medikamente für den Darm (Spasmolytika) und niedrig dosierte Antidepressiva zur Beruhigung der Gehirn-Darm-Achse sind sehr erfolgreich.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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