Allgemeine Informationen über Impotenz
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Unfähigkeit des männlichen Geschlechtsorgans, trotz sexueller Stimulation einen ausreichenden Blutfluss bereitzustellen, um die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr erforderliche Härte zu erreichen oder die Härte über eine kurze Zeit aufrechtzuerhalten.
Es kann beides sein. Erektionsstörungen, die plötzlich beginnen und situationsabhängig schwanken, haben meist psychologische Ursachen wie Stress, Depressionen oder Leistungsangst. Langsam entstehende und dauerhaft bestehende Probleme haben hingegen körperliche Ursachen.
Diabetes (Zuckerkrankheit), das die Kapillargefäße verstopft, Bluthochdruck (Hypertonie), hoher Cholesterinspiegel, Fettleibigkeit, Testosteronmangel sowie die Beschädigung von Nerven während Prostataoperationen sind die häufigsten physiologischen Ursachen.
Der Urologe ordnet Hormontests (Testosteron, Prolaktin usw.) sowie eine Blutzuckermessung an, um die Grunderkrankung zu finden. Um den Blutfluss zum Penis und die Gefäßgesundheit im Detail zu betrachten, wird eine Farbdoppler-Ultraschalluntersuchung des Penis durchgeführt.
Bei der Mehrheit der Patienten erzielen PDE-5-Hemmer (Sildenafil usw.) in Tablettenform, die den Blutfluss zum Penis erhöhen, erfolgreiche Ergebnisse. Bei Patienten, die nicht auf Tabletten ansprechen, werden lokale Injektionen (SKAT) mit feinen Nadeln direkt in den Penis angewendet.
Patienten, die von Medikamenten und ESWT- (Stoßwellen-) Behandlungen nicht profitieren oder deren Nerven und Gefäße vollständig zerstört sind, wird chirurgisch ein Penisimplantat (Schwellkörperimplantat) eingesetzt. Diese Implantate bieten dem Patienten durch ihre von außen nicht sichtbaren Mechanismen lebenslang eine zu 100 % erfolgreiche Erektion.
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