Allgemeine Informationen zur Insomnie
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der eine Person trotz ausreichender Zeit und eines geeigneten Bettes nicht einschlafen kann, nachts häufig aufwacht oder morgens sehr früh aufwacht und nicht wieder einschlafen kann.
Schlaflosigkeit, die aufgrund von akutem Stress wie einer Prüfung, Arbeitsplatzverlust oder dem Tod eines Angehörigen für einige Tage oder Wochen anhält, ist akute Insomnie. Anhaltende Zustände, die an mindestens 3 Nächten pro Woche auftreten und länger als 3 Monate andauern, werden als chronische Insomnie bezeichnet.
Extreme Stressbelastung, Angstzustände, Depressionen, übermäßiger Koffein-/Alkoholkonsum am Abend, unregelmäßige Schichtarbeit, eine Schilddrüsenüberfunktion und das Restless-Legs-Syndrom sind die häufigsten Ursachen.
Eine verringerte Schlafqualität schwächt das Immunsystem. Ständige Tagesmüdigkeit, Verkehrs-/Arbeitsunfälle aufgrund von Unaufmerksamkeit, Gedächtnisprobleme und Reizbarkeit (Aggression) reduzieren die Lebensqualität einer Person auf null.
Die klinische Bewertung durch einen Schlafspezialisten und von dem Patienten ausgefüllte Schlaftagebücher bilden die Grundlage. Wenn der Verdacht auf eine zugrunde liegende körperliche Erkrankung wie Schlafapnoe besteht, wird der Patient in einem Schlaflabor getestet (Polysomnographie).
Schlafmittel (Sedativa) sind kurzfristige Lösungen und können abhängig machen. Die eigentliche dauerhafte Behandlung ist die Anwendung der Kognitiven Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I), die die Angst vor dem Schlaf überwindet, das Vermeiden von blauem Licht und die ausschließliche Nutzung des Bettes zum Schlafen (Schlafhygiene).
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