Allgemeine Informationen zur interstitiellen Lungenerkrankung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Verlust der schwammigen, elastischen Struktur der Lunge, da sich das Stützgewebe (Interstitium), das die Lungenbläschen (Alveolen) umgibt, entzündet und Narben (Fibrose) hinterlässt.
Langfristige Exposition gegenüber beruflichen Stäuben wie Asbest oder Quarzstaub, Vogel-/Geflügelhaltung, Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Strahlentherapien und bestimmte Medikamente zerstören dieses Gewebe.
Ein sich über Wochen oder Monate langsam verschlechternder trockener Husten, zunehmende Atemnot beim Treppensteigen oder Gehen, schnelle Ermüdung und im fortgeschrittenen Stadium Trommelschlägelfinger.
Eine verhärtete Lunge, die ihre Elastizität verloren hat, kann sich beim Einatmen nicht ausreichend ausdehnen und den Sauerstoffübergang ins Blut nicht gewährleisten. Im weiteren Verlauf führt dies zu einer Rechtsherzschwäche (Cor pulmonale) und zu Atemversagen.
Auf normalen Röntgenbildern ist sie möglicherweise nicht immer erkennbar. Der Goldstandard in der Diagnostik ist die hochauflösende Computertomographie der Lunge (HRCT). Zur Messung der abnehmenden Lungenkapazität werden Lungenfunktionstests und der Kohlenmonoxid-Diffusions-Test (DLCO) durchgeführt.
Es ist nicht möglich, das verhärtete (fibrotische) Gewebe wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Ziel der Behandlung ist es, das verbleibende gesunde Gewebe zu erhalten. Cortison wird eingesetzt, um die Entzündung zu stoppen, und antifibrotische Medikamente, um die Lungenverhärtung zu verlangsamen. Im Endstadium kann eine Lungentransplantation erforderlich sein.
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