Allgemeine Informationen zum Hüftlabrumriss
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Riss der dichtungsähnlichen Struktur (Labrum), die am Rand der Hüftpfanne befestigt ist, das Gelenk abdichtet und den Gelenkkopf (Femurkopf) im Inneren hält.
Er wird verursacht durch ein aneinanderstoßendes Hüftgelenk aufgrund einer abnormalen Knochenentwicklung (Impingement-Syndrom - FAI), durch Sportarten mit plötzlichen Drehbewegungen (Fußball, Ballett, Kampfsport) oder durch direkte Traumata auf die Hüfte.
Ein tiefer und stechender Schmerz, der meist in der Leistengegend oder an der Seite der Hüfte zu spüren ist, ein 'Klicken' aus dem Gelenk bei Hüftbewegungen, ein Gefühl des Nachgebens oder Einklemmens.
Ja. Das Labrum schützt die Stabilität des Gelenks und die Gesundheit der Knorpel. Wenn der Riss lange unbehandelt bleibt, verschlechtert sich die Gelenkstabilität und der Prozess, der in jungen Jahren zu Hüftarthrose (Coxarthrose) führt, beginnt.
Bei der körperlichen Untersuchung wird Schmerz ausgelöst, wenn die Hüfte gebeugt und gedreht wird (Impingement-Test). Da das Labrumgewebe auf Röntgenbildern nicht sichtbar ist, wird die endgültige Diagnose durch ein MRT-Arthrographie gestellt, bei der ein Kontrastmittel in das Gelenk gespritzt wird.
Wenn Physiotherapie und Injektionen erfolglos sind, wird operiert. Bei der Hüftarthroskopie (Schlüssellochoperation) wird mit einer Kamera in das Hüftgelenk eingedrungen, das gerissene Labrum wird mit speziellen Ankern am Knochen festgenäht und die Knochenvorsprünge, die das Impingement (Einklemmen) verursachen, werden abgefräst.
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