Allgemeine Informationen zur rheumatischen Herzerkrankung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein Zustand, bei dem Antikörper, die gegen eine durchgemachte bakterielle Infektion gebildet wurden, fälschlicherweise den Herzmuskel und seine Klappen angreifen und dauerhafte Schäden hinterlassen.
Sie tritt in der Regel 2 bis 4 Wochen nach schweren, unbehandelten Halsentzündungen (BETA-Infektion) auf, die Kinder zwischen dem 5. und 15. Lebensjahr durchmachen.
In der akuten Phase treten wandernde Gelenkschmerzen, Fieber, Hautausschläge und Atemnot auf. In den folgenden Jahren beginnen Herzklopfen und Müdigkeit aufgrund von Herzklappenschäden.
Am häufigsten ist die Mitralklappe auf der linken Seite des Herzens betroffen, gefolgt von der Aortenklappe; die Klappen verkalken und verkleben.
Ein mit dem Stethoskop abgehörtes Herzgeräusch lässt einen Verdacht aufkommen. Mittels Echokardiographie (ECHO) werden Verdickungen und Undichtigkeiten (Insuffizienz) der Klappen deutlich festgestellt.
Um die Entzündung zu stoppen, wird mit Penicillinspritzen ein langfristiger (manchmal lebenslanger) Schutz gewährleistet. Ist die Klappe vollständig zerstört, wird sie durch eine Operation am offenen Herzen repariert oder es wird eine künstliche (metallische/biologische) Klappe eingesetzt.
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