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Çakırtepe Hastanesi
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Blutgruppenunverträglichkeit

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Blutgruppenunverträglichkeit

Eine Blutgruppenunverträglichkeit (Rhesus-Inkompatibilität) tritt auf, wenn eine Rh-negative (-) Mutter mit einem Rh-positiven (+) Baby schwanger wird und das Immunsystem der Mutter Antikörper gegen die Blutzellen des Babys bildet und diese angreift. Sie kann beim Baby zu schwerer Blutarmut und Gelbsucht führen. In unseren Abteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe wird dieses Risiko durch Anti-D (Rh)-Immunglobulin-Injektionen während der Schwangerschaftsbetreuung vollständig beseitigt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Blutgruppenunverträglichkeit (Rhesus-Inkompatibilität)?

Es handelt sich um einen immunologischen Konflikt, der entsteht, wenn die Blutgruppe der Mutter Rh-negativ (-) ist und die vom Vater vererbte Blutgruppe des Babys Rh-positiv (+) ist.

Warum ist sie gefährlich?

Das Immunsystem der Mutter nimmt das (+)-Blut des Babys als 'Fremdkörper' wahr und produziert Antikörper, um es zu zerstören. Diese Antikörper passieren die Plazenta und zerstören die Blutzellen des Babys (Hämolyse).

Verursacht sie bei der ersten Schwangerschaft Probleme?

In der Regel hat die Mutter bei der ersten Schwangerschaft keine Zeit, Antikörper zu bilden, und das Baby wird gesund geboren. Da die Mutter jedoch sensibilisiert ist, sind nachfolgende positive Babys ernsthaft gefährdet, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Welche Schäden verursacht sie beim Baby?

Sie kann beim Baby im Mutterleib schwere Blutarmut, Herzinsuffizienz und Flüssigkeitsansammlungen (Hydrops fetalis) verursachen und nach der Geburt zu schwerer Gelbsucht und geistiger Behinderung führen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Zu Beginn der Schwangerschaft werden die Blutgruppen von Mutter und Vater überprüft. Bei einer Unverträglichkeit wird ein indirekter Coombs-Test durchgeführt, um festzustellen, ob im Blut der Mutter eine Antikörperproduktion stattfindet.

Wie kann sie verhindert werden?

Dies ist eine der definitivsten Lösungen in der Medizin. Um eine Sensibilisierung zu verhindern, wird der Mutter in der 28. Schwangerschaftswoche und innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Geburt eine 'Spritze gegen Blutgruppenunverträglichkeit' (Anti-D-Immunglobulin) verabreicht.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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