Allgemeine Informationen zum Katastrophisieren
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Denkfehler (kognitive Verzerrung) des Verstandes, sich immer auf das schlimmste Szenario zu konzentrieren, obwohl die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, und ein Katastrophenszenario zu entwerfen, das nicht bewältigt werden kann.
Zum Beispiel interpretiert die Person einfache Kopfschmerzen sofort als 'Ich habe definitiv einen Gehirntumor'. Oder ein Schüler, der eine schlechte Note in einer Prüfung erhält, baut eine Kettenreaktion von Katastrophen auf, wie 'Ich werde von der Schule fliegen und mein Leben wird ruiniert sein'.
Es ist an sich keine Krankheit, sondern eine Denkweise. Es ist jedoch der größte Verstärker und ein Symptom von psychiatrischen Erkrankungen wie Generalisierter Angststörung, Panikattacken, Zwangsstörungen (Zwangserkrankungen) und Depressionen.
Die ständige Konzentration auf das Schlimmste sendet dem Gehirn das Signal 'Du bist in Gefahr', wodurch der Körper Stresshormone (Cortisol) ausschüttet. Dies führt zu chronischer körperlicher Erschöpfung, Schlafstörungen und einem Einbruch der Lebensqualität.
Durch die Analyse des Psychologen oder Psychiaters in den Sitzungen wird festgestellt, ob die Gedanken der Person ständig von Sätzen wie 'Was wäre wenn...', 'Oh nein!', 'Ich bin ruiniert' beherrscht werden.
Es wird mit Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) behandelt. Der Person wird beigebracht, dass ihre Gedanken keine 'Fakten' sind, sondern lediglich 'Annahmen'. Durch die Entwicklung alternativer und rationaler Denkmodelle wird dem Verstand geholfen, aus diesem Katastrophenzyklus auszubrechen.
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