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Çakırtepe Hastanesi
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Katastrophisieren (Katastrophendenken)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Katastrophisieren

Das Katastrophisieren (Katastrophendenken) ist die Neigung einer Person, eine alltägliche oder negative Situation, mit der sie konfrontiert ist, in das schlimmstmögliche Szenario umzudeuten und irrationalerweise zu glauben, dass sie in einer Katastrophe enden wird. Es gehört zu den grundlegenden kognitiven Verzerrungen bei Angstzuständen und Depressionen. In unseren Abteilungen für Psychiatrie und Psychologie werden diese fehlerhaften Denkmuster mit Techniken der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) umstrukturiert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Katastrophisieren?

Es ist der Denkfehler (kognitive Verzerrung) des Verstandes, sich immer auf das schlimmste Szenario zu konzentrieren, obwohl die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, und ein Katastrophenszenario zu entwerfen, das nicht bewältigt werden kann.

Wie äußert es sich (Beispiel)?

Zum Beispiel interpretiert die Person einfache Kopfschmerzen sofort als 'Ich habe definitiv einen Gehirntumor'. Oder ein Schüler, der eine schlechte Note in einer Prüfung erhält, baut eine Kettenreaktion von Katastrophen auf, wie 'Ich werde von der Schule fliegen und mein Leben wird ruiniert sein'.

Ist es eine psychische Erkrankung?

Es ist an sich keine Krankheit, sondern eine Denkweise. Es ist jedoch der größte Verstärker und ein Symptom von psychiatrischen Erkrankungen wie Generalisierter Angststörung, Panikattacken, Zwangsstörungen (Zwangserkrankungen) und Depressionen.

Warum ist es schädlich?

Die ständige Konzentration auf das Schlimmste sendet dem Gehirn das Signal 'Du bist in Gefahr', wodurch der Körper Stresshormone (Cortisol) ausschüttet. Dies führt zu chronischer körperlicher Erschöpfung, Schlafstörungen und einem Einbruch der Lebensqualität.

Wie wird es erkannt?

Durch die Analyse des Psychologen oder Psychiaters in den Sitzungen wird festgestellt, ob die Gedanken der Person ständig von Sätzen wie 'Was wäre wenn...', 'Oh nein!', 'Ich bin ruiniert' beherrscht werden.

Wie wird es behandelt?

Es wird mit Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) behandelt. Der Person wird beigebracht, dass ihre Gedanken keine 'Fakten' sind, sondern lediglich 'Annahmen'. Durch die Entwicklung alternativer und rationaler Denkmodelle wird dem Verstand geholfen, aus diesem Katastrophenzyklus auszubrechen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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