Allgemeine Informationen zum Kawasaki-Syndrom
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um einen Zustand, insbesondere bei kleinen Kindern, bei dem das Immunsystem aus unbekanntem Grund überreagiert und Entzündungen (Vaskulitis) in den Wänden der Blutgefäße im ganzen Körper verursacht.
Die am meisten gefürchtete Komplikation der Krankheit ist die Entzündung der Herzkranzgefäße (Koronararterien), die das Herz mit Blut versorgen. Diese Entzündung schwächt die Gefäßwände und kann zu Aussackungen (Koronaraneurysma) führen, was wiederum den Weg für einen Herzinfarkt in jungen Jahren ebnet.
Länger als 5 Tage anhaltendes und medikamentenresistentes hohes Fieber, Rötung der Augen ohne Ausfluss, Rissbildung an den Lippen, eine noppige und rote Zunge (Erdbeerzunge), Schwellung/Schuppung an Händen/Füßen und Vergrößerung der Halslymphknoten.
Nein. Obwohl die Symptome einer Infektionskrankheit ähneln, wird das Kawasaki-Syndrom nicht von Mensch zu Mensch übertragen.
Es gibt keinen spezifischen Blut- oder Labortest für diese Krankheit. Der Arzt stellt die Diagnose durch die Kombination aus länger als 5 Tage anhaltendem Fieber und typischen klinischen Befunden (Augenrötung, Erdbeerzunge, Ausschlag). Um eine Herzbeteiligung zu prüfen, wird zwingend eine Echokardiographie (ECHO) durchgeführt.
Um das Risiko von Gefäßschäden zu verringern, wird sofort nach der Diagnose im Krankenhaus ein hochdosiertes Immunglobulin (IVIG)-Serum intravenös verabreicht. Außerdem wird unter ärztlicher Aufsicht eine Langzeitbehandlung mit Aspirin durchgeführt, um Blutgerinnung und Entzündungen zu verhindern.
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