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Çakırtepe Hastanesi
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Schmetterlingsflechte (Lupus)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Schmetterlingsflechte

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die körpereigenen Gewebe angreift und chronische Entzündungen in Organen wie Haut, Gelenken, Nieren und Gehirn verursacht. Die schmetterlingsförmige Rötung, die Nasenrücken und Wangen bedeckt, ist der typischste Befund. In unserer Rheumatologie wird die Krankheitsaktivität mit immunsuppressiven Mitteln und Kortikosteroiden kontrolliert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Lupus (Schmetterlingsflechte)?

Es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) fehlerhaft reagiert und anstelle von Fremdstoffen die eigenen gesunden Gewebe, Zellen und Organe angreift.

Warum nennt man sie 'Schmetterlingsflechte'?

Sie wird so genannt, weil sie bei den Patienten (besonders nach Sonneneinstrahlung) einen charakteristischen roten Ausschlag (Schmetterlingserythem) auf dem Gesicht bildet, der auf dem Nasenrücken beginnt, sich auf beide Wangen ausbreitet und in Form und Rändern an die Flügel eines Schmetterlings erinnert.

Was sind die Symptome?

Neben Gesichtsausschlägen treten auch starke Gelenkschmerzen und Schwellungen, extreme Sonnenempfindlichkeit, anhaltende Müdigkeit, unerklärliches Fieber, Haarausfall und wunde Stellen im Mund auf.

Welche Organe werden geschädigt?

Es ist eine systemische Erkrankung, was bedeutet, dass sie nicht nur die Haut betrifft. Den schwersten Schaden kann sie an den Nieren (Lupusnephritis) anrichten, was zu Nierenversagen führen kann. Sie kann auch den Herzbeutel (Perikarditis) und die Gehirnnerven beeinträchtigen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Eine klinische Bewertung durch einen Rheumatologen ist unerlässlich. Positive Ergebnisse von Bluttests auf ANA (Antinukleäre Antikörper) und Anti-dsDNA, die einen Fehler im Immunsystem anzeigen, sind diagnostisch aussagekräftig.

Wie wird sie behandelt?

Es gibt keine Behandlung, die die Krankheit vollständig beendet (ausmerzt). Das Ziel ist, das Immunsystem zu beruhigen und Organschäden zu verhindern. Eingesetzt werden Malariamedikamente (Hydroxychloroquin), Kortison- (Steroid-) Tabletten und in schweren Fällen das Immunsystem unterdrückende Immunsuppressiva oder Biologika.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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