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Çakırtepe Hastanesi
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Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Knochenmarkentzündung

Die Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis) ist eine schwere Infektion, die meist durch Bakterien (häufig Staphylokokken) verursacht wird, die sich über den Blutweg ausbreiten oder nach offenen Knochenbrüchen oder chirurgischen Eingriffen das Knochengewebe erreichen. Sie führt zu lokalen Schmerzen, Schwellungen und hohem Fieber. In den Konferenzen unserer Abteilungen für Orthopädie und Infektionskrankheiten wird sie durch eine langfristige spezifische Antibiotikatherapie und ein chirurgisches Debridement des infizierten Gewebes behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis)?

Es ist der Zustand, bei dem sich Bakterien oder Pilze im Knochengewebe ansiedeln, sich dort vermehren, eine eitrige (purulente) Infektion verursachen und die Knochenzellen abtöten.

Wie gelangen Keime in den Knochen?

Eine Infektion an einer anderen Stelle, wie z. B. ein Haut- oder Zahnabszess, kann über die Blutbahn auf den Knochen übergreifen. Oder Keime können durch einen offenen Bruch nach einem Verkehrsunfall, orthopädische Platinoperationen und diabetische Fußgeschwüre (nicht heilende Wunden) direkt in den Knochen gelangen.

Was sind die Symptome?

Starke, pochende Schmerzen über dem infizierten Knochen, deutliche Rötung in diesem Bereich, ein Anstieg der Temperatur, Schwellung, Fieber, Schüttelfrost und manchmal Eiter, der aus der Haut nach außen fließt.

Was passiert, wenn sie nicht behandelt wird?

Die Entzündung unterbricht die Durchblutung des Knochens, was dazu führt, dass dieser Teil des Knochens abstirbt (Nekrose). Eine chronisch werdende Osteomyelitis kann dazu führen, dass die Infektion in die Blutbahn gelangt (Sepsis) oder im fortgeschrittenen Stadium die Gliedmaße (Bein etc.) amputiert werden muss.

Wie wird sie diagnostiziert?

Im Blut werden die Entzündungswerte (CRP, Blutsenkung) überprüft. Da das Röntgenbild erst späte Befunde liefert, wird ein Ödem im Knochen durch eine Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt. Um den Erreger zu finden, wird Flüssigkeit oder eine Biopsie aus dem Knochen entnommen und eine Kultur angelegt.

Wie wird sie behandelt?

Da Knochengewebe eine dichte Struktur hat, ist es für Medikamente schwierig, in den Knochen einzudringen. Daher sind langfristige intravenöse (IV) Antibiotikatherapien von mindestens 4-6 Wochen Dauer erforderlich. Häufig werden Eiter und abgestorbene Knochenfragmente im Knochen operativ ausgeschabt und gesäubert (Debridement).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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