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Çakırtepe Hastanesi
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Keratokonus

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Keratokonus

Keratokonus ist eine Augenerkrankung, bei der die klare, uhrglasförmige Hornhautschicht ganz vorne am Auge dünner wird und sich kegelförmig nach vorne wölbt. Sie schreitet durch genetische Veranlagung und ständiges Augenreiben fort; sie verursacht starken Astigmatismus und verschwommenes Sehen. In unseren Augenheilkunde-Polikliniken wird sie mit speziellen Kontaktlinsen, Hornhaut-Cross-Linking (Quervernetzung) und im fortgeschrittenen Stadium mit Hornhauttransplantationen behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Keratokonus?

Es ist die Schwächung der Struktur der äußersten, runden und glatten, kuppelförmigen Hornhautschicht des Auges, wodurch diese sich trichterförmig (kegelförmig) nach vorne vorwölbt und ausdünnt.

Warum entsteht er?

Die genetische Veranlagung (Familienanamnese) ist der wichtigste Faktor. Darüber hinaus führt starkes und ständiges Augenreiben über viele Jahre hinweg, oft bedingt durch Allergien, zum Bruch der Kollagenfasern in der Hornhautstruktur und löst diese Krankheit aus oder beschleunigt sie.

Was sind die Symptome?

Häufig wechselnde Brillenstärken, unkorrigierbare starke Kurzsichtigkeit und irregulärer Astigmatismus (Hornhautverkrümmung), Wahrnehmung von Streulicht (Halos) um Lichtquellen und ein verzerrtes Sehen von Formen.

Führt er zur Erblindung?

Keratokonus führt nicht direkt zu einer vollständigen Erblindung, aber wenn er unbehandelt bleibt, trübt sich die Hornhaut so sehr und verändert ihre Form derart (Hornhautnarbe), dass die Person selbst mit Brille nicht mehr lesen oder Auto fahren kann (gesetzliche Blindheit).

Wie wird er diagnostiziert?

Bei einem einfachen Sehtest für eine Brille kann er unentdeckt bleiben. Die endgültige Diagnose wird gestellt, wenn der Augenarzt mit speziellen Geräten, der sogenannten Hornhauttopographie, die Dicke und die 3D-Karte der Hornhaut im Mikrometerbereich misst.

Was sind die Behandlungsoptionen?

Der erste Schritt zum Stoppen der Krankheit ist das sogenannte Hornhaut-Cross-Linking (CCL), ein Verfahren zur Versteifung der Hornhaut mit Vitamin B2 und UV-Licht. Um die Sehqualität zu verbessern, werden spezielle harte Kontaktlinsen verwendet. Ist die Krankheit zu weit fortgeschritten, ist die Hornhauttransplantation (Keratoplastik) die einzige Lösung.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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