Allgemeine Informationen zur Arthrose
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Der Grund, warum es im Volksmund (im Türkischen) „Verkalkung“ genannt wird, liegt darin, dass der Körper als Reaktion auf das Aneinanderreiben abgenutzter Knochen kalksteinähnliche, spitze und harte Knochenvorsprünge (Osteophyten) an den Gelenkrändern bildet.
Rheuma ist der Angriff des Immunsystems auf das Gelenk in jungen Jahren wie auf einen Krankheitserreger, und es schmerzt besonders in Ruhe (nachts). Arthrose hingegen ist rein alters- und abnutzungsbedingt; sie lässt in Ruhe nach und verursacht Schmerzen beim Gehen oder Bewegen (unter Belastung).
Sie tritt sehr häufig auf, insbesondere in den Knie- und Hüftgelenken, die das gesamte Körpergewicht tragen. Sie kann auch den Nacken, die Lendenwirbelsäule und die Fingerendgelenke der Hände befallen, was zu einer Verkrümmung der Finger führen kann.
Ein normales Röntgenbild, das vom Orthopäden im Stehen (unter Belastung des Gelenks) angefertigt wird, ist für die Diagnose völlig ausreichend. Auf dem Röntgenbild ist deutlich zu erkennen, dass der schwarze Knorpelspalt zwischen den Knochen vollständig verschwunden ist und sich die Knochen berühren.
Die erste und wirksamste Behandlung im Frühstadium ist Gewichtsabnahme und Physiotherapie zur Stärkung der Beinmuskulatur. Flüssigkeitsergänzungen im Gelenk (PRP, Hyaluronsäure) schmieren den Knorpel und verlangsamen den Prozess.
Wenn der Knorpel jedoch völlig aufgebraucht ist und Knochen auf Knochen reibt, GIBT ES WELTWEIT KEIN MEDIKAMENT/CREME/SPRITZE, das ihn wiederherstellen kann. Wenn der Nachtschlaf des Patienten gestört ist und er nicht mehr gehen kann, ist die Knie- oder Hüftprothesenoperation, bei der das beschädigte Gelenk herausgeschnitten und durch ein künstliches Titangelenk ersetzt wird, die einzige definitive und dauerhafte Lösung.
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