Allgemeine Informationen zum Broken-Heart-Syndrom
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die plötzliche Schwächung der Haupt-Blutpumpkammer (linke Herzkammer) nach erlittenem starkem Stress, wobei sie ihre Form verändert und vorübergehend ihre Kontraktionsfähigkeit verliert.
Die Symptome (Brustschmerzen, Atemnot, EKG-Auffälligkeiten) sind exakt dieselben wie bei einem Herzinfarkt. Während beim Herzinfarkt jedoch die Gefäße durch ein Blutgerinnsel verstopft sind, sind bei diesem Syndrom die Herzkranzgefäße völlig offen, und das Problem ist die vorübergehende Reaktion des Muskels auf den Stress.
Es entsteht, weil der Adrenalin-(Stresshormon-)Sturm, der durch Ereignisse wie den plötzlichen Tod eines geliebten Menschen, heftige Streitigkeiten, Scheidungen oder plötzliche körperliche Erkrankungen im Körper ausgelöst wird, den Herzmuskel vorübergehend 'betäubt'.
Etwa 90 % der Betroffenen sind Frauen. Es tritt viel häufiger bei Frauen nach der Menopause (über 50 Jahre) auf, was mit dem Nachlassen der Schutzwirkung des Östrogenhormons einhergeht.
Der Patient wird mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt in die Notaufnahme eingeliefert. Die Diagnose wird gestellt, wenn bei einer Koronarangiographie (über die Leiste) offene Gefäße festgestellt werden, aber die Echokardiographie zeigt, dass sich die Herzspitze wie ein Ballon aufbläht und sich nicht zusammenziehen kann.
Abgesehen von seltenen Komplikationen hinterlässt es keine dauerhaften Schäden. Das Herz der Patienten, die mit herzschonenden Blutdruck- und Rhythmusmedikamenten unterstützt werden, kehrt in der Regel innerhalb weniger Wochen zu 100 % zu seiner ursprünglichen, gesunden Funktion zurück.
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