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Çakırtepe Hastanesi
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Broken-Heart-Syndrom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Broken-Heart-Syndrom

Das Broken-Heart-Syndrom (Takotsubo-Kardiomyopathie) ist ein durch extremen emotionalen oder körperlichen Stress ausgelöster Zustand, bei dem der Herzmuskel vorübergehend geschwächt wird. Es verursacht starke Brustschmerzen, die einen Herzinfarkt nachahmen, jedoch liegt keine Gefäßverstopfung vor. In unserer Kardiologie wird es mittels EKG und Angiographie diagnostiziert und mithilfe von unterstützenden Medikamenten ohne bleibende Schäden geheilt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Broken-Heart-Syndrom?

Es ist die plötzliche Schwächung der Haupt-Blutpumpkammer (linke Herzkammer) nach erlittenem starkem Stress, wobei sie ihre Form verändert und vorübergehend ihre Kontraktionsfähigkeit verliert.

Was ist der Unterschied zum Herzinfarkt?

Die Symptome (Brustschmerzen, Atemnot, EKG-Auffälligkeiten) sind exakt dieselben wie bei einem Herzinfarkt. Während beim Herzinfarkt jedoch die Gefäße durch ein Blutgerinnsel verstopft sind, sind bei diesem Syndrom die Herzkranzgefäße völlig offen, und das Problem ist die vorübergehende Reaktion des Muskels auf den Stress.

Warum entsteht es?

Es entsteht, weil der Adrenalin-(Stresshormon-)Sturm, der durch Ereignisse wie den plötzlichen Tod eines geliebten Menschen, heftige Streitigkeiten, Scheidungen oder plötzliche körperliche Erkrankungen im Körper ausgelöst wird, den Herzmuskel vorübergehend 'betäubt'.

Bei wem tritt es häufiger auf?

Etwa 90 % der Betroffenen sind Frauen. Es tritt viel häufiger bei Frauen nach der Menopause (über 50 Jahre) auf, was mit dem Nachlassen der Schutzwirkung des Östrogenhormons einhergeht.

Wie wird es diagnostiziert?

Der Patient wird mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt in die Notaufnahme eingeliefert. Die Diagnose wird gestellt, wenn bei einer Koronarangiographie (über die Leiste) offene Gefäße festgestellt werden, aber die Echokardiographie zeigt, dass sich die Herzspitze wie ein Ballon aufbläht und sich nicht zusammenziehen kann.

Hinterlässt es dauerhafte Schäden?

Abgesehen von seltenen Komplikationen hinterlässt es keine dauerhaften Schäden. Das Herz der Patienten, die mit herzschonenden Blutdruck- und Rhythmusmedikamenten unterstützt werden, kehrt in der Regel innerhalb weniger Wochen zu 100 % zu seiner ursprünglichen, gesunden Funktion zurück.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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