Allgemeine Informationen zu Persönlichkeitsstörungen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um psychische Zustände, in denen die Art und Weise der Person, die Welt wahrzunehmen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und auf Ereignisse zu reagieren, unflexibel, ungesund und dauerhaft fehlerhaft ist.
Krankheiten wie Depressionen oder Panikattacken beginnen später und treten in Krisenphasen auf. Persönlichkeitsstörungen hingegen setzen sich in der Jugend als Teil des Charakters (des Selbst) fest und neigen dazu, ein Leben lang unverändert fortzubestehen.
Cluster A (Sonderbar/Exzentrisch): Schizoide, paranoide und schizotypische Störungen.
Cluster B (Dramatisch/Impulsiv): Borderline-, narzisstische, antisoziale und histrionische Störungen.
Cluster C (Ängstlich/Furchtsam): Vermeidend-selbstunsichere, dependente und zwanghafte Persönlichkeitsstörungen.
Das größte Merkmal von Persönlichkeitsstörungen ist, dass sie 'egosynton' (mit dem Ich-Verständnis im Einklang) sind. Das bedeutet, dass Patienten in der Regel keine Anomalie in ihrem Denken oder Verhalten sehen; sie glauben, dass das Problem immer bei 'den anderen Menschen' oder in der 'Welt' liegt.
Es gibt keine Bluttests. Die Diagnose wird nach den DSM-5-Kriterien gestellt, indem erfahrene klinische Psychologen oder Psychiater die langfristigen Verhaltensmuster, die Beziehungsgeschichte und die klinischen Interviews des Patienten bewerten.
Medikamente können den Charakter oder die Wahrnehmung einer Person nicht verändern; daher ist die Grundbehandlung immer eine langfristige Psychotherapie (Schematherapie, KVT usw.). Medikamente werden nur unterstützend eingesetzt, um begleitende Wutausbrüche, Angstzustände oder Depressionen zu unterdrücken.
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