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Çakırtepe Hastanesi
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Klaustrophobie (Raumangst)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Klaustrophobie

Klaustrophobie ist ein Zustand extremer, irrationaler Angst und Panik, der beim Aufenthalt in geschlossenen und engen Räumen wie Aufzügen, MRT-Geräten oder fensterlosen Zimmern auftritt. Es handelt sich um eine Angststörung, die mit Herzklopfen, Atemnot und dem Drang einhergeht, sofort aus der Umgebung zu fliehen. In unseren Abteilungen für Psychiatrie und Klinische Psychologie wird sie mit Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) und Expositionsverfahren behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Klaustrophobie?

Es ist ein unkontrollierbarer und extremer Angstzustand (Phobie), den eine Person empfindet, wenn sie sich in geschlossenen, engen Räumen aufhält oder in Bereichen, aus denen sie glaubt, nur schwer entkommen zu können.

Was löst die Panikattacken aus?

Kleine fensterlose Räume, Aufzüge, U-Bahnen, Tunnel, Flugzeugkabinen, verschlossene Toiletten und insbesondere das Betreten geschlossener MRT-Geräte in Krankenhäusern lösen die Phobie direkt aus.

Was fühlt man während einer Panikattacke?

Das Betreten eines geschlossenen Raumes (oder auch nur der Gedanke daran) löst bei der Person das Gefühl aus, ersticken oder nicht atmen zu können. Herzklopfen, Zittern, kalter Schweiß, Engegefühl in der Brust und der Drang, schreiend wegzulaufen, setzen ein.

Warum entsteht sie?

Sie geht meist auf ein traumatisches Ereignis in der Kindheit zurück (z. B. das Eingesperrtsein in einem dunklen Schrank). Sie wird auch als evolutionäre Alarmreaktion der Amygdala, dem Gefahrenerkennungszentrum des Gehirns, auf räumliche Beengung erklärt.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die ständige Aufschiebung oder Vermeidung des Alltagslebens, der Arbeit oder von Gesundheitschecks (wie das Unvermögen, sich einer MRT-Untersuchung zu unterziehen) aufgrund dieser Angst reicht für eine psychiatrische Diagnose aus.

Wie wird sie behandelt?

Zur Veränderung der Angstursache wird die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eingesetzt. Bei der 'Systematischen Desensibilisierung (Exposition)', einer der wirksamsten Methoden, wird die Person in einer sicheren Umgebung unter fachkundiger Aufsicht langsam und kontrolliert an geschlossene Räume gewöhnt. Bei Bedarf werden vorübergehend angstlösende Medikamente verabreicht.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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