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Çakırtepe Hastanesi
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Chorioamnionitis

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Chorioamnionitis

Die Chorioamnionitis ist eine akute Infektion der Fruchtblase während der Schwangerschaft, bei der das Fruchtwasser, die Plazenta und die Eihäute meist durch aus der Vagina aufsteigende Bakterien infiziert werden. Sie kann bei der Mutter zu hohem Fieber und einer Druckempfindlichkeit der Gebärmutter, und beim Baby zu einer Frühgeburt führen. In unseren Abteilungen für Geburtshilfe und Perinatologie wird sie mit intravenösen Antibiotika und der Planung einer Notentbindung behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Chorioamnionitis (Amnioninfektionssyndrom)?

Es handelt sich um eine Infektion der Eihäute (Chorion und Amnion), die das Baby während der Schwangerschaft im Mutterleib umgeben, und der Flüssigkeit, in der das Baby schwimmt (Fruchtwasser), durch gefährliche Bakterien.

Warum entsteht sie?

Sie entsteht in der Regel dadurch, dass schädliche Bakterien, die in der Vagina oder am Gebärmutterhals vorkommen, nach oben (in die Gebärmutter) wandern. Das Risiko ist bei Schwangeren mit einem vorzeitigen Blasensprung besonders hoch, da durch den geöffneten Kanal leichter Keime eindringen können.

Welche Symptome verursacht sie bei der Mutter?

Es treten hohes Fieber, ein starker Anstieg der Herzfrequenz (Tachykardie), starke Druckempfindlichkeit/Schmerzen bei Berührung der Gebärmutter und ein übelriechender, gelb-grünlicher vaginaler Ausfluss auf.

Warum ist sie für das Baby gefährlich?

Der fötale Herzschlag des Babys beschleunigt sich in der infizierten Flüssigkeit stark. Wenn die Behandlung verzögert wird, kann es beim Baby zu tödlichen Folgen wie Blutvergiftung (Sepsis), Lungenentzündung oder Hirnschäden (Zerebralparese) kommen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die Diagnose wird anhand der klinischen Untersuchung der Mutter (Fieber und übelriechender Ausfluss), erhöhter weißer Blutkörperchen (Leukozyten) und Infektionswerte im Blut sowie Auffälligkeiten beim Herzschlag des Babys gestellt.

Wie wird sie behandelt?

Sobald die Diagnose gestellt ist, gilt sie als medizinischer Notfall. Der Mutter werden sofort intravenös (starke) Breitbandantibiotika verabreicht. Unabhängig von der Schwangerschaftswoche wird zumeist eine Notentbindung (Einleitung oder Kaiserschnitt) vorgenommen, um die Infektion aus dem Körper zu entfernen und das Baby zu retten.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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