Allgemeine Informationen zum Kubitaltunnelsyndrom
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Quetschung des Nervus ulnaris, der von der Innenseite des Arms bis zum kleinen Finger reicht, während er den Tunnel hinter dem Ellenbogenknochen (dem Bereich des Knochens, der im Volksmund als „Musikantenknochen“ bekannt ist, weil er ein elektrisierendes Gefühl auslöst) passiert.
Langes Beugen des Ellenbogens (Anwinkeln der Arme beim Schlafen, langes Telefonieren), Aufstützen des Ellenbogens auf harte Unterlagen (Tisch, Autofenster) oder Ellenbogenbrüche schädigen den Nerv.
Es handelt sich um Taubheit, Schmerzen und Kribbeln, die nur im kleinen Finger und der Hälfte des Ringfingers auftreten. In fortgeschrittenen Stadien kommt es zu Schwierigkeiten beim Öffnen der Hand, Schwäche beim Greifen von Gegenständen und Muskelschwund.
Das Karpaltunnelsyndrom entsteht im Handgelenk und verursacht Taubheitsgefühle im Daumen und Zeigefinger. Der Kubitaltunnel hingegen entsteht im Ellenbogen und betäubt den kleinen Finger und den Ringfinger.
Der Arzt prüft das Stromschlaggefühl, indem er leicht mit dem Finger auf den Nerv hinter dem Ellenbogen klopft (Tinel-Test). Um sicher festzustellen, wie stark der Nerv eingeklemmt ist und wie schwer die Schädigung ist, wird ein EMG (Elektromyographie) durchgeführt.
Druck vom Ellenbogen zu nehmen und nachts spezielle Schienen zu tragen (ihn mit einem Handtuch umwickeln und gerade halten), um das Beugen des Ellenbogens zu verhindern, ist der erste Schritt. Wenn Muskelschwund vorliegt oder die Beschwerden nicht abklingen, wird das Band über dem Nerv operativ durchtrennt oder der Nerv wird auf die sicherere Vorderseite des Ellenbogens verlegt.
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