Allgemeine Informationen zu Nierengrieß
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Zustand, bei dem Mineralien und Salze in den Harnfilterungskanälen der Nieren ausfallen und als mikroskopisch kleine Kristalle (Sandkörner), die noch nicht die Größe eines Steins erreicht haben, mit dem Urin ausgeschieden werden.
Wenn sich die Sandkörner (Kristalle) zusammenschließen und verhärten, werden sie zu einem Nierenstein. In der Phase des Nierengrießes sind die Strukturen noch sehr klein und können die Harnwege passieren, weshalb keine Operation oder Steinzertrümmerung erforderlich ist.
Unzureichende Wasseraufnahme (dunkler Urin) ist die Hauptursache. Darüber hinaus begünstigen übermäßiger Salz- und Proteinkonsum, genetische Veranlagung und Harnwegsinfektionen die Kristallisation von Mineralien im Urin.
Es verursacht ein Stechen und Brennen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang, leichte krampfartige Schmerzen, die in die Leiste ausstrahlen, trüben Urin und manchmal mikroskopische Blutungen (Dunkelfärbung des Urins).
Nach einer ärztlichen Untersuchung wird die Diagnose gestellt, wenn bei einer kompletten Urinanalyse (Urinstatus) Kalziumoxalat-, Harnsäure- oder Uratkristalle im Urinsediment gefunden werden. Mittels Nierenultraschall wird überprüft, ob Steine vorhanden sind.
Die effektivste medikamentenfreie Behandlung besteht darin, mindestens 2,5 - 3 Liter Wasser pro Tag zu trinken, damit die Kristalle gespült und mit dem Urin ausgeschieden werden. Zusätzlich werden krampflösende Mittel zur Schmerzlinderung verabreicht und eine Ernährung empfohlen, die den Säure-/Basenhaushalt des Urins reguliert (vorwiegend Zitrone/Citrat).
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