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Çakırtepe Hastanesi
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Lymphom (Lymphdrüsenkrebs)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Lymphom

Ein Lymphom ist ein Lymphdrüsenkrebs, der durch die unkontrollierte Vermehrung von mutierten weißen Blutkörperchen, sogenannten Lymphozyten, einem der Grundpfeiler des körpereigenen Immunsystems, entsteht. Es macht sich meist durch ein schmerzloses Anschwellen der Lymphknoten an Hals, Achselhöhle oder Leiste bemerkbar. Es wird in zwei Hauptgruppen unterteilt: Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphom. Insbesondere in einem frühen Stadium spricht es außergewöhnlich gut auf Chemotherapie und Strahlentherapie an und ist eine der Krebsarten mit der höchsten Chance auf vollständige Heilung (Kuration). In unseren medizinischen Onkologie- und Hämatologie-Konferenzen werden mit zielgerichteten intelligenten Medikamenten, die auf das genetische Profil des Patienten abgestimmt sind, sowie mit Immuntherapie und Stammzelltransplantationen erfolgreiche Ergebnisse erzielt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist ein Lymphom (Lymphdrüsenkrebs)?

Es ist die Bildung von Tumoren in Lymphknoten, Milz, Knochenmark oder anderen Organen durch das krebsartige Entarten von Lymphozytenzellen, den Soldaten des Immunsystems.

Was ist der Unterschied zwischen Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphom?

Sie werden nach einer Biopsie unter dem Mikroskop anhand des Zelltyps unterschieden. Beim Hodgkin-Lymphom finden sich riesige, anormale Zellen, die als 'Reed-Sternberg'-Zellen bezeichnet werden, und es ist im Allgemeinen besser vorhersehbar und viel leichter zu behandeln. Das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) hingegen kommt häufiger vor, hat sehr viele Unterarten und neigt dazu, sich diffuser im Körper auszubreiten.

Ist eine Lymphknotenschwellung immer Krebs?

Absolut nicht. Die Lymphknoten am Hals schwellen selbst bei Karies oder einer einfachen Halsinfektion an, aber diese Schwellungen sind schmerzhaft und bilden sich zurück, wenn die Erreger verschwunden sind. Lymphom-Schwellungen hingegen sind in der Regel schmerzlose, gummiartige, allmählich wachsende Schwellungen, die über Wochen nicht abklingen.

Was sind die B-Symptome eines Lymphoms?

Neben der schmerzlosen Lymphknotenschwellung treten beim Patienten 3 klassische Anzeichen auf, die als 'B-Symptome' bezeichnet werden:
1. Unerklärliches, anhaltendes, hohes Fieber.
2. Starker Nachtschweiß, bei dem die Bettlaken durchnässt werden.
3. Gewichtsverlust von mehr als 10 % des Körpergewichts in den letzten 6 Monaten ohne Diät. Ständige Müdigkeit und starker Hautjuckreiz kommen ebenfalls häufig vor.

Wie wird es diagnostiziert?

Die endgültige Diagnose wird durch eine Lymphknotenbiopsie (Exzisionsbiopsie) gestellt. Anstatt mit einer Nadel ein Stück zu entnehmen, ist die chirurgische vollständige Entfernung des geschwollenen Lymphknotens und dessen Untersuchung in der Pathologie der Goldstandard. Ein PET-CT-Scan und eine Knochenmarkbiopsie werden durchgeführt, um die Ausbreitung der Krankheit im Körper zu sehen (Staging).

Wie wird es behandelt?

Die Erfolgsquote der Behandlung ist sehr hoch. Die Grundbehandlung ist eine Kombination aus Chemotherapie und auf die betroffene Region angewendeter Strahlentherapie (Bestrahlung). Heutzutage wird routinemäßig eine Immuntherapie (intelligente Medikamente/monoklonale Antikörper) eingesetzt, die Krebszellen direkt angreift und das Immunsystem gegen den Tumor provoziert. Bei rezidivierenden, resistenten Fällen wird eine autologe Stammzelltransplantation (Knochenmarktransplantation) durchgeführt, bei der gesunde Stammzellen aus dem eigenen Blut des Patienten entnommen werden, wodurch die Krankheit auf null zurückgesetzt wird.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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