Allgemeine Informationen zur Leptospirose
Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine systemische Erkrankung, bei der Bakterien, die durch den Urin von Tieren in die Natur ausgeschieden werden, Menschen über Wasser und Boden infizieren.
Sie wird durch Schwimmen in stehenden Gewässern oder Seen übertragen, die mit dem Urin infizierter Ratten, Hunde oder Rinder kontaminiert sind, durch Barfußlaufen auf Feldern oder durch die Verunreinigung offener Wunden auf der Haut.
Plötzlich auftretendes hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, unerträgliche Schmerzen in der Waden- und unteren Rückenmuskulatur, Rötung der Augen und Hautausschlag.
Es ist das lebensbedrohliche Stadium, in dem die Leptospirose fortschreitet und Nierenversagen, Leberschäden (Gelbsucht), Lungenblutungen und Meningitis verursacht.
Die Diagnose wird durch den Nachweis von Antikörpern gegen die Bakterien in Blut oder Urin (MAT-Test) oder durch den Nachweis der DNA der Bakterien mittels PCR-Methode gestellt.
Leichte Fälle werden mit oralen Antibiotika wie Doxycyclin behandelt. In Fällen mit schwerer Organbeteiligung sind intravenöses Penicillin und Dialyse-/Intensivpflege-Unterstützung unerlässlich.
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