Allgemeine Informationen zur Megaloblastären Anämie
Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine Art von Anämie, bei der die im Knochenmark produzierten Erythrozyten (roten Blutkörperchen) aufgrund einer unvollständigen DNA-Entwicklung nicht auf ihre normale Größe geteilt werden können und riesig (makrozytär) und leer ins Blut abgegeben werden.
Es gibt zwei Hauptursachen: Vitamin-B12-Mangel und Folsäuremangel. Mangelernährung (strikte vegane Ernährung), Magenverkleinerungsoperationen, Resorptionsstörungen wie Zöliakie und eine Schwangerschaft lösen diese Mängel aus.
Die perniziöse Anämie ist eine der häufigsten Formen der megaloblastären Anämie. Es ist der Zustand, in dem Vitamin B12 aufgrund einer Autoimmunerkrankung im Magen nicht ins Blut aufgenommen werden kann.
Zusätzlich zu anämiebedingter Blässe und Herzklopfen sind Schwellungen/Rötungen der Zunge (Glossitis), Nadelstiche/Taubheitsgefühl in Händen und Füßen (Neuropathie), Gedächtnisstörungen und Gleichgewichtsverlust die auffälligsten Beschwerden.
Ein Verdacht besteht, wenn der MCV-Wert, der das Zellvolumen im großen Blutbild (Hämogramm) anzeigt, über 100 liegt. Die endgültige Diagnose wird durch Messung des Vitamin-B12- und Folsäurespiegels im Blut gestellt.
Wenn das Problem ernährungsbedingt ist, werden orale Vitamin-B12- oder Folsäuretabletten verabreicht. Wenn eine Resorptionsstörung im Magen vorliegt (perniziöse Anämie), wirken die Tabletten nicht, weshalb die Behandlung durch eine lebenslange intramuskuläre Injektion von Vitamin B12 erfolgt.
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