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Çakırtepe Hastanesi
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Meningitis (Hirnhautentzündung)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Meningitis

Meningitis ist eine Entzündung der schützenden Hirnhäute (Meningen), die das Gehirn und das Rückenmark umgeben, verursacht durch Viren, Bakterien oder Pilzinfektionen. Sie verläuft mit Symptomen, die rasch tödlich enden können, wie plötzlich einsetzendem hohem Fieber, starken Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit. In unseren Abteilungen für Infektionskrankheiten und Neurologie wird durch eine Lumbalpunktion (Liquoranalyse) eine Akutdiagnose gestellt und die Erkrankung mit spezifischen intravenösen Antibiotika oder Antiviralia behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist eine Meningitis?

Es handelt sich um eine akute und gefährliche Entzündung, die durch Erreger verursacht wird, die in den mit Flüssigkeit gefüllten Raum der Hirnhäute eindringen, welche die wichtigste Schutzbarriere des zentralen Nervensystems darstellen.

Was ist der Unterschied zwischen viraler und bakterieller Meningitis?

Die virale Meningitis (durch Viren verursacht) ist häufiger, verläuft vergleichsweise mild und kann von selbst ausheilen. Die bakterielle Meningitis (Pneumokokken, Meningokokken) hingegen ist ein medizinischer Notfall, der innerhalb von Sekunden oder Stunden rapide fortschreitet und ohne sofortige Intervention zu Hirnschäden oder zum Tod führt.

Was sind die Symptome?

Die klassische Trias der Erkrankung besteht aus: starken und anhaltenden Kopfschmerzen, plötzlich einsetzendem hohem Fieber und einer ausgeprägten Nackensteifigkeit (das Kinn kann nicht auf die Brust gelegt werden).

Ist sie ansteckend?

Insbesondere die durch Meningokokken-Bakterien verursachte Meningitis wird rasch per Tröpfcheninfektion durch Husten, Niesen und Küssen (über den Speichel) übertragen und kann zu Epidemien führen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Der einzige und sichere Weg, die Entzündung der Hirnhäute nachzuweisen, ist die 'Lumbalpunktion' (Nervenwasserentnahme). Dabei wird Liquor cerebrospinalis (Nervenwasser) mit einer feinen Nadel zwischen den Lendenwirbeln entnommen und im Labor auf Erreger untersucht.

Wie sieht die Behandlung aus?

Bei Verdacht auf eine bakterielle Ursache wird im Krankenhaus unverzüglich eine hochwirksame intravenöse Antibiotikatherapie und manchmal eine Kortisonbehandlung zur Reduzierung des Hirnödems eingeleitet, noch bevor das Liquorergebnis vorliegt. Bei einer Meningokokken-Meningitis erhalten auch Kontaktpersonen des Patienten eine schützende (prophylaktische) Antibiotikatherapie.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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