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Çakırtepe Hastanesi
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Magenkrebs (Magenkarzinom)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Magenkrebs

Magenkrebs (Magenkarzinom) ist eine bösartige Erkrankung, die in den Schleimhautzellen der Innenwand des Magens beginnt, schleichend fortschreitet und sich mit magengeschwürähnlichen Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Gewichtsverlust äußert. Eine Helicobacter-pylori-Infektion ist der wichtigste Risikofaktor. Er wird in unseren Fachkonferenzen für Gastroenterologie und Allgemeinchirurgie mittels Endoskopie diagnostiziert und durch chirurgische Eingriffe zur teilweisen oder vollständigen Entfernung des Magens sowie onkologische Therapien behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Magenkrebs?

Es handelt sich um einen Zustand, bei dem die Zellen der inneren Magenschleimhaut mutieren, sich unkontrolliert vermehren, einen Tumor bilden und durch die Magenwand brechen, um in andere Organe (Leber, Lunge) zu streuen.

Was sind die Risikofaktoren?

Helicobacter-pylori-Bakterium: Eine unbehandelte chronische Infektion führt zu einer Ausdünnung der Magenschleimhaut (atrophische Gastritis) und begünstigt Krebs.
Ernährung: Übermäßig gesalzene, geräucherte (gegrilltes, verbranntes Fleisch), gepökelte Lebensmittel und nitrathaltige abgepackte Produkte (Wurstwaren) stellen ein großes Risiko dar. Zudem vervielfachen Rauchen, Adipositas und eine familiäre Vorgeschichte das Krebsrisiko.

Was sind die Symptome?

Im Frühstadium treten meist keinerlei Symptome auf. Es kommt zu leichtem Sodbrennen, Blähungen und Aufstoßen (der Patient deutet dies als harmlose Gastritis). In fortgeschrittenen Stadien setzen ein vorzeitiges Sättigungsgefühl selbst bei geringer Nahrungsaufnahme, Schluckbeschwerden, ständige Magenschmerzen, Kaffeesatzbrechen (Bluterbrechen), teerschwarzer Stuhlgang, ausgeprägte Appetitlosigkeit, Müdigkeit (Anämie) und ein rascher Gewichtsverlust ein.

Wer sollte eine Endoskopie (Vorsorge) durchführen lassen?

Personen mit Magenkrebsfällen in der Familie unabhängig vom Alter; aber auch alle Personen über 45–50 Jahre, bei denen neuartige Magenschmerzen, Gewichtsverlust oder ein vorzeitiges Sättigungsgefühl auftreten, sollten ohne Zeitverlust eine Endoskopie durchführen lassen.

Wie wird er diagnostiziert?

Der einzige und sichere Weg zur Diagnose ist eine Gastroskopie (Magenspiegelung). Mittels Kamera wird das Mageninnere detailliert untersucht, und aus geschwürigen oder erhabenen verdächtigen Läsionen werden mehrfache Gewebeproben (Biopsien) entnommen, um pathologisch nach Krebszellen zu suchen. Zur Bestimmung der Ausbreitung werden eine Kontrastmittel-Computertomographie (CT) und ein PET-CT durchgeführt.

Wie wird er behandelt? Kann man ohne Magen leben?

Die primäre Therapie ist die Operation. Je nach Lage und Größe des Tumors wird ein Teil des Magens (subtotale Gastrektomie) oder der gesamte Magen (totale Gastrektomie) zusammen mit den umgebenden Lymphknoten laparoskopisch (geschlossen) oder offen entfernt. Bei einer vollständigen Magenentfernung wird die Speiseröhre direkt an den Dünndarm genäht. Patienten können durch spezielle Diäten und Vitaminsubstitution (B12) ohne Magen ihr Leben fortführen. Zur Unterstützung der Operation wird routinemäßig eine Chemotherapie durchgeführt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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