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Çakırtepe Hastanesi
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Myositis ossificans

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Myositis ossificans

Myositis ossificans ist ein Zustand, bei dem es in der Regel nach einem stumpfen Trauma, einem tiefen Muskelriss oder Knochenbrüchen zu einer Blutung im Muskelgewebe kommt und sich diese Blutung fälschlicherweise in Knochengewebe umwandelt (verkalkt) und verhärtet. Dies führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im betroffenen Muskel. In unseren Abteilungen für Orthopädie und Physiotherapie wird sie mit entzündungshemmenden Behandlungen, schützender Ruhe und selten operativ behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Myositis ossificans?

Dabei handelt es sich um die Bildung von knochenartigem Gewebe an Stellen im Körper, an denen sich normalerweise keine Knochen befinden sollten (insbesondere in großen Muskelgruppen), als Folge von Kalziumeinlagerungen.

Warum kommt es dazu?

In der Regel handelt es sich um eine Fehlsteuerung des Heilungsprozesses nach einem schweren Schlag, einer intramuskulären Blutung oder einem Operationstrauma bei Sportlern (insbesondere in den Oberschenkel- und Bizepsmuskeln), bei dem anstelle von Muskelzellen Knochenzellen gebildet werden.

Was sind die Symptome?

Die Entstehung einer sichtbaren, tastbar harten und schmerzhaften Masse (Knoten) im verletzten Muskel 2–4 Wochen nach dem Trauma und eine deutliche Einschränkung des Bewegungsumfangs des Gelenks in diesem Bereich.

Worauf sollte bei einer Frühintervention geachtet werden?

In den ersten Tagen darf auf den Bereich mit schwerer intramuskulärer Blutung (Trauma) niemals Wärme angewendet oder eine kräftige Massage durchgeführt werden. Solche Anwendungen beschleunigen die Verknöcherungsreaktion.

Wie wird es diagnostiziert?

Auf Röntgenaufnahmen, die 3–4 Wochen nach dem Vorfall gemacht werden, ist die Verknöcherung (Verkalkung) im Muskel zu sehen. Im Frühstadium sind MRT oder Ultraschall wichtig, um sie von Knochentumoren abzugrenzen.

Wie wird es behandelt?

In den ersten 6 Monaten werden nur Ruhe, Eis und Schmerzmittel (aus der NSAID-Gruppe, da diese auch die Knochenbildung unterdrücken) verordnet. In den meisten Fällen baut der Körper dieses knochenartige Gewebe im Laufe der Monate von selbst wieder ab. Wenn der Muskel vollständig blockiert ist, wird es nach einer Wartezeit von 6 Monaten bis 1 Jahr operativ entfernt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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