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Çakırtepe Hastanesi
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Multiple Sklerose (MS)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die schützende Myelinschicht angreift, die die Nervenzellen im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) umgibt, und diese beschädigt. Sehverlust, Taubheitsgefühl und Gleichgewichtsstörungen infolge einer verlangsamten Reizleitung treten in Schüben (Attacken) auf. In unserer neurologischen Klinik wird sie mittels MRT festgestellt und ihr Fortschreiten wird durch Kortisontherapien und krankheitsmodifizierende immunsuppressive Medikamente gestoppt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Multiple Sklerose (MS)?

Es ist eine Erkrankung, bei der die körpereigenen Abwehrzellen fälschlicherweise die elektrischen Isolierhüllen (Myelin) angreifen und zerstören, die die Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark umgeben.

Was bedeutet ein Schub (Schubphase)?

Bei der großen Mehrheit der Patienten (schubförmig-remittierender Typ) flammt die Erkrankung plötzlich auf, und es kommt zu neurologischen Ausfällen (Schub). Schübe nach dem Ende des Schubs repariert der Körper diesen Schaden teilweise oder vollständig, und die Beschwerden verschwinden.

Was sind die Symptome?

Häufig ist das erste Symptom eine Sehminderung oder ein Sehverlust auf einem Auge (Optikusneuritis). Darüber hinaus treten Taubheitsgefühl, Kribbeln, Kraftlosigkeit, ein Gefühl von elektrischen Schlägen in den Armen/Beinen, Geh- und Gleichgewichtsberstörungen sowie extreme Müdigkeit auf.

Warum kommt es dazu?

Die genaue Ursache ist unbekannt. Es wird angenommen, dass bei Personen mit genetischer Veranlagung das Epstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber), ein schwere Vitamin-D-Mangel und das Rauchen die Erkrankung auslösen.

Wie wird es diagnostiziert?

Durch die Durchführung eines kontrastmittelgestützten MRTs von Gehirn und Rückenmark werden die durch den Myelinschaden hinterlassenen weißen Plaques (Läsionen) festgestellt. Bei Bedarf wird im Nervenwasser (Liquor) nach oligoklonalen Banden gesucht, die eine Immunaktivität anzeigen.

Wie wird es behandelt?

Um den Schaden während eines Schubs sofort zu stoppen, wird hochdosiertes Kortison intravenös verabreicht. Langfristig werden lebenslang krankheitsmodifizierende (immunsuppressive) Therapien in Form von Spritzen oder Tabletten eingesetzt, um Schübe zu verhindern und das Fortschreiten der Erkrankung bis zur Behinderung zu stoppen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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