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Çakırtepe Hastanesi
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Nephrotisches Syndrom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Nephrotische Syndrom

Das nephrotische Syndrom ist ein Zustand, bei dem infolge einer Schädigung der mikroskopischen Filter der Nieren (Glomeruli) lebenswichtige Proteine des Blutes (insbesondere Albumin) in übermäßiger Menge mit dem Urin ausgeschieden werden. Aufgrund des verminderten Proteins im Blut kommt es im gesamten Körper zu schweren Ödemen, Gewichtszunahme und erhöhtem Cholesterinspiegel. In unserer nephrologischen Klinik wird die Ursache mittels 24-Stunden-Urinanalysen und Biopsie abgeklärt und mit Immunsuppressiva, Diuretika und Diät behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist das Nephrotische Syndrom?

Es handelt sich um eine Nierenerkrankung, die dadurch entsteht, dass sich die Struktur der Nierenfilter (Glomeruli) verändert, wodurch sich deren Poren vergrößern und Proteine, die normalerweise im Blut bleiben sollten, wie durch ein Sieb in den Urin gelangen.

Warum kommt es dazu?

Bei Kindern wird es meist durch die Minimal-Change-Glomerulonephritis verursacht, bei der die Niere eine Autoimmunreaktion zeigt; bei Erwachsenen sind unkontrollierter Diabetes (Zuckerkrankheit), Lupus, Amyloidose und die fokale segmentale Glomerulosklerose (FSGS) die Hauptursachen.

Warum schwillt der Körper an (Ödeme)?

Das mit dem Urin ausgeschiedene Protein „Albumin“ wirkt im Blut wie ein Schwamm, der das Wasser bindet. Wenn das Albumin sinkt, weicht das Wasser aus den Blutgefäßen in das Gewebe ab und bildet schwere, weiche Ödeme, insbesondere an den Augenlidern, Beinen, Knöcheln und im Bauchraum.

Was ist die auffälligste Veränderung im Urin?

Aufgrund des übermäßigen Proteinverlusts nimmt der Urin des Patienten beim Toilettengang ein stark schäumendes Aussehen an, ähnlich wie Spülmittelschaum oder Bierschaum.

Wie wird es diagnostiziert?

Die Diagnose wird gestellt, wenn im 24-Stunden-Sammelurin eine Proteinausscheidung von über 3,5 Gramm nachgewiesen wird (Proteinurie), begleitet von einem stark erniedrigten Albuminspiegel (Hypalbuminämie) und erhöhtem Cholesterin im Blut. Um den genauen zugrunde liegenden Schaden zu sehen, wird eine Nierenbiopsie durchgeführt.

Wie wird es behandelt?

Um die Flüssigkeit aus dem Körper auszuscheiden und den Blutdruck zu regulieren, werden starke Diuretika und nierenschützende Medikamente verabreicht. Zur Behebung des Schadens in der Niere (Schließen der Poren) werden hochdosiertes Kortison (Steroide) und bei Bedarf Immunsuppressiva eingesetzt. Die Salz- und Flüssigkeitsaufnahme wird diätetisch eingeschränkt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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