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Çakırtepe Hastanesi
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Neuroblastom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Neuroblastom

Das Neuroblastom ist ein bösartiger, aggressiver Krebs des Kindesalters, der aus Zellen des sympathischen Nervensystems entsteht und meist bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Es beginnt häufig als intraabdomineller Tumor in den Nebennieren. Es wird von unseren pädiatrisch-onkologischen Boards mit multidisziplinären Ansätzen wie Chemotherapie, chirurgischer Resektion und Stammzelltransplantation behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist ein Neuroblastom?

Es entsteht, wenn sich unreife Nervenzellen (Neuroblasten), die während der Entwicklung im Mutterleib das Nervensystem bilden sollen, nicht normal entwickeln, bösartig entarten und Tumoren bilden.

Wo tritt es am häufigsten auf?

Es entsteht am häufigsten im Bauchraum aus den Nebennieren, die direkt über den Nieren liegen. Es kann sich auch im Nervengewebe um den Hals, die Brust und das Rückenmark herum bilden.

Was sind die Symptome?

Die Symptome hängen von der Lage des Tumors ab. Dazu gehören eine harte und schmerzlose Schwellung im Bauchraum, ungeklärtes Fieber, Knochenschmerzen bei einer Metastasierung in die Knochen, Blutunterlaufungen um die Augen (Brillenhämatom/Raupenaugen) und Gewichtsverlust.

Ist es erblich (genetisch bedingt)?

Etwa 1 % bis 2 % der Fälle sind auf familiäre genetische Mutationen (z. B. das ALK-Gen) zurückzuführen. Bei der überwiegenden Mehrheit entsteht die Erkrankung durch später erworbene Zellfehler und ist nicht erblich.

Wie wird es diagnostiziert?

Der Tumor wird mittels Bauchraum-Ultraschall oder MRT festgestellt. Die vom Tumor im Urin ausgeschiedenen Katecholamin-Metaboliten (VMA/HVA) sind erhöht. Die endgültige Diagnose wird durch eine aus dem Tumor oder dem Knochenmark entnommene Biopsie gestellt.

Wie wird es behandelt?

Tumoren mit geringem Risiko können oft allein durch eine chirurgische Entfernung vollständig behandelt werden. In Hochrisiko- und metastasierten Fällen werden Chemotherapie, Strahlentherapie, Smart-Medikamente (Immuntherapie) und eine Stammzelltransplantation durchgeführt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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