Allgemeine Informationen zur erlernten Hilflosigkeit
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Psychologie, von vornherein eine Niederlage zu akzeptieren, ohne jegliche Anstrengung zu unternehmen, selbst wenn sich die Umstände ändern und ein Erfolg möglich wird, bedingt durch vergangene, unkontrollierbare Misserfolge.
Der Psychologe Martin Seligman verabreichte Hunden, die keine Möglichkeit zur Flucht hatten, leichte Elektroschocks; die Hunde gaben auf, da sie erkannten, dass sie ungeachtet ihrer Handlungen nicht entkommen konnten. Später, selbst als sie in eine Umgebung gebracht wurden, aus der sie entfliehen konnten, versuchten sie es nicht und akzeptierten ihre Hilflosigkeit.
Sie zeigt sich beispielsweise bei jemandem, der wiederholt Diäten beginnt, aber nicht abnimmt und sich schließlich der Adipositas ergibt mit der Aussage 'Nichts hilft', oder bei einem Schüler, der bei Prüfungen durchfällt, das Lernen komplett einstellt und die Wahrnehmung 'Ich bin sowieso dumm' entwickelt.
Sie ist einer der stärksten Treiber von Depressionen. Die Person wird inaktiv, zieht sich ins Bett zurück und die Energie sinkt auf null, weil sie glaubt, die Kontrolle über ihr Leben verloren zu haben und unabhängig von ihren Handlungen unglücklich zu sein.
Nein, die Person macht dies nicht bewusst. Das Gehirn hat neurologisch die Überzeugung verankert, dass jeder Aufwand umsonst sein wird. Die Person glaubt blind und aufrichtig daran, dass sie hilflos ist.
Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist die wirksamste Methode. In Begleitung eines Fachpsychologen wird die Person zunächst zu kleinen, erreichbaren Aufgaben angeleitet. Durch diese kleinen Erfolge wird die Wahrnehmung 'Ich habe die Kontrolle' wieder aufgebaut und die verfestigte Mauer fehlerhafter Überzeugungen eingerissen.
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