Allgemeine Informationen zur Osteoporose
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um die Vergrößerung der Poren im schwammartigen Gewebe der Knochen, wodurch diese hohl werden, die Knochenqualität und -festigkeit abnimmt und die Struktur zerbrechlich wie Glas wird.
Sie tritt am häufigsten bei Frauen über 50 Jahren auf (nach den Wechseljahren). Dies liegt daran, dass das knochenschützende Hormon Östrogen mit der Menopause abrupt abnimmt. Bei Männern beginnt sie in der Regel nach dem 70. Lebensjahr.
Nein, die Osteoporose allein verursacht keine Schmerzen. Sie verläuft völlig lautlos und schleichend. Schmerzen treten erst auf, wenn geschwächte Wirbelknochen einbrechen (Fraktur) oder wenn eine Person stürzt und sich die Hüfte bricht.
Ja. Die geschwächten Wirbelkörper können das eigene Körpergewicht nicht mehr tragen und sinken im Laufe der Zeit Millimeter für Millimeter ein. Diese Mikrofrakturen führen dazu, dass die Person an Körpergröße verliert und sich ein Rundrücken (Kyphose) bildet.
Es ist der Goldstandard-Test zur Diagnose der Krankheit. Mit einer niedrig dosierten Röntgenstrahlung wird die Dichte der Wirbelsäulen- und Hüftknochen gemessen. Liegt der ermittelte 'T-Score' bei -2,5 oder darunter, wird eine definitive Osteoporose-Diagnose gestellt.
Obwohl es schwierig ist, abgebauten Knochen vollständig in seinen jugendlichen Zustand zurückzuversetzen, kann das Fortschreiten gestoppt werden. Medikamente, die den Knochenabbau aufhalten (Bisphosphonate, Denosumab), Kalzium-/Vitamin-D-Präparate und regelmäßiges, gewichtstragendes Gehen eliminieren das Frakturrisiko erheblich.
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