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Çakırtepe Hastanesi
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Otosklerose

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Otosklerose

Otosklerose ist die Bildung von abnormalem, schwammartigem Knochengewebe, insbesondere um den Steigbügel (Stapes) unter den Gehörknöchelchen im Mittelohr, was zu dessen Verkalkung und Bewegungseinschränkung führt. Sie beginnt mit langsam fortschreitendem Hörverlust und Tinnitus bei jungen Erwachsenen. In unserer HNO-Klinik wird sie durch audiometrische Tests diagnostiziert und durch eine Stapedektomie (Ersatz des Steigbügels durch eine Prothese) behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Otosklerose?

Es handelt sich um eine abnormale und schwammartige Verknöcherung (Verkalkung) an der Basis des Steigbügels (Stapes), dem letzten der 3 winzigen Gehörknöchelchen im Mittelohr, die dafür verantwortlich sind, Schallwellen an das Innenohr weiterzuleiten. Diese Verkalkung verhindert das Schwingen des Knöchelchens und führt zu seiner Fixierung.

Ist es eine altersbedingte Verkalkung?

Nein. Der Begriff Verkalkung ist hier irreführend. Otosklerose ist nicht wie altersbedingte Arthrose im Knie. Im Gegenteil, es ist eine genetische und familiär gehäufte Erkrankung, die meist bei jungen Erwachsenen im Alter von 20-40 Jahren beginnt.

Beschleunigt eine Schwangerschaft die Krankheit?

Ja. Bei Frauen, die das Otosklerose-Gen tragen, lösen die intensiven hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft den Verknöcherungsprozess aus oder beschleunigen ihn. Bei vielen Patientinnen tritt der Hörverlust unmittelbar nach der Schwangerschaft deutlich in Erscheinung.

Welche Art von Hörverlust verursacht sie (Was sind die Symptome)?

Da der fixierte Knochen keinen Schall übertragen kann, hat der Patient Schwierigkeiten, Außengeräusche (Fernseher, Gespräche) zu hören (Schallleitungsschwerhörigkeit). Der Patient versteht Menschen, die leise sprechen, nicht, aber aufgrund des Gefühls eines verstopften Ohres hört er seine eigene Stimme sehr laut (hallend) im Kopf. Bei den meisten Patienten geht der Hörverlust mit einem schweren und hartnäckigen Tinnitus (Ohrgeräusch) einher, das dem Heulen des Windes ähnelt.

Wie wird sie diagnostiziert?

Bei der äußeren Ohruntersuchung erscheint das Trommelfell völlig normal und sauber. Die Diagnose wird durch die typischen Verlustkurven beim Audiometrietest (Hörtest) des Patienten und das Fehlen von Gehörknöchelchen-Reflexen beim Tympanometrietest (Mittelohrdruck) bestätigt.

Wie wird die Operation (Stapedektomie) durchgeführt?

Es handelt sich nicht um eine Verkalkung, die mit Medikamenten aufgelöst werden kann. Dem Patienten kann ein Hörgerät verschrieben werden, oder es wird die komfortablere Option der Stapedektomie (Operation) angewendet.
Die Operation wird unter Verwendung eines Mikroskops/Endoskops direkt durch den Gehörgang durchgeführt, ohne dass ein äußerer Schnitt an der Ohrmuschel erfolgt. Der verkalkte Steigbügel wird mit einem Laser verdampft (oder durch Schneiden mit Mikroinstrumenten entfernt). An seiner Stelle wird ein winziger Kolben (Prothese) aus Teflon oder Titan eingehängt, um die Schwingung wiederherzustellen. Der Eingriff dauert etwa 45 Minuten, und der Patient beginnt sofort, noch auf dem Operationstisch, wieder zu hören.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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