Allgemeine Informationen zur Pangastritis
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Das Wort 'Pan' bedeutet ganz/gesamt. Pangastritis ist ein Zustand, bei dem die Magenentzündung nicht nur den Magenausgang oder den oberen Teil, sondern die gesamte Innenfläche des Magens (Fundus, Korpus und Antrum) reizt und rötet.
Die mit Abstand häufigste Ursache ist eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das sich im Magen ansiedelt. Darüber hinaus können die langfristige Einnahme von Rheuma-/Schmerzmitteln, chronischer Alkoholismus und das Ansammeln von Gallensäure im Magen (Gallenreflux) den gesamten Magen verbrennen.
Zu den Symptomen gehören ein brennender, nagender oder kratzender Schmerz im Oberbauch (Magengegend), ein starkes Völlegefühl unmittelbar nach den Mahlzeiten, Übelkeit, Würgen, Appetitlosigkeit und häufiges Aufstoßen.
Ja. Da die Pangastritis die gesamte Magenschleimhaut verdünnt, kann sie unbehandelt zu offenen Wunden (Geschwüren) auf der Magenoberfläche führen. Eine über viele Jahre bestehende atrophische (verdünnende) Pangastritis birgt das Potenzial, sich zu Magenkrebs zu entwickeln.
Sie kann nicht allein durch Anhörung der Beschwerden oder durch Ultraschall erkannt werden. Eine Endoskopie ist zwingend erforderlich, um alle Kammern des Magens mit einer Kamera zu untersuchen, die Rötung zu visualisieren und winzige Biopsien zu entnehmen, um nach dem H. Pylori-Bakterium zu suchen.
Wenn Bakterien (H. Pylori) im Magen vorhanden sind, werden Antibiotika-Kombinationen eingesetzt. Magenschutzmedikamente (PPI), die die Magensäure neutralisieren, werden über Monate hinweg verschrieben, um dem Magen die Möglichkeit zur Selbstheilung zu geben. Dem Patienten wird geraten, würzige, säurehaltige Speisen, Kaffee und das Rauchen zu vermeiden.
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