Allgemeine Informationen zur Parkinson-Krankheit
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine Bewegungsstörung, die durch das allmähliche Absterben und die Abnahme von Gehirnzellen entsteht, welche einen chemischen Botenstoff namens 'Dopamin' produzieren, der für fließende und koordinierte Muskelbewegungen sorgt.
Die klassischen Anzeichen der Krankheit sind das pillendrehende Zittern der Hände im Ruhezustand, das Nachziehen der Füße beim Gehen (kleine, schlurfende Schritte), Muskelversteifungen und der Verlust der Gesichtsmimik (Maskengesicht).
NEIN. Die häufigste Ursache für das Zittern in der Bevölkerung ist der sogenannte 'Essentielle Tremor', ein harmloses Zittern, das nur beim Ausstrecken der Hände oder beim Teetrinken auftritt. Das Parkinson-Zittern ist genau das Gegenteil; die Hände zittern in RUHE (wenn sie nicht benutzt werden).
Meist beginnt sie bei Personen über 60 Jahren. Aufgrund genetischer Mutationen gibt es jedoch auch Fälle von 'Früh einsetzendem Parkinson', die vor dem 40. (oder sogar in den 30er) Lebensjahr beginnen.
Es gibt keinen Bluttest oder Standard-MRT-Scan, der Parkinson endgültig nachweist. Die Diagnose wird durch eine detaillierte klinisch-neurologische Untersuchung durch einen Neurologen gestellt, der Gang, Zittern und Muskelwiderstand des Patienten beobachtet.
Es gibt keine Heilung, die das Absterben der Dopaminzellen stoppt. Das Ziel der Behandlung ist es, das System neu zu starten, indem dem Gehirn das fehlende Dopamin von außen in Form von Tabletten (Levodopa usw.) zugeführt wird. In fortgeschrittenen Stadien, wenn die Medikamente im Laufe der Jahre ihre Wirkung verlieren, implantiert die Neurochirurgie durch ein Loch im Schädel einen Hirnschrittmacher (Tiefe Hirnstimulation, DBS), der Strom in diese Gehirnregion abgibt. Sobald das Gerät eingeschaltet wird, stoppen das Zittern und die Blockaden wie durch Zauberei.
Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.



