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Çakırtepe Hastanesi
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Beckenentzündung (Pelvic Inflammatory Disease, PID)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Beckenentzündung

Die Beckenentzündung (Pelvic Inflammatory Disease, PID) ist die Ausbreitung bakterieller Infektionen (meist Chlamydien oder Gonorrhoe), die normalerweise in der Vagina oder am Gebärmutterhals beginnen, auf die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke. Sie geht mit starken Leistenschmerzen, Fieber und übelriechendem Ausfluss einher. In unserer Gynäkologie-Klinik wird sie mit Breitbandantibiotika behandelt, um den Risiken einer Unfruchtbarkeit (Infertilität) und einer Eileiterschwangerschaft vorzubeugen.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist eine Beckenentzündung (PID)?

Dies ist ein Zustand, bei dem sich die oberen Fortpflanzungsorgane der Frau (Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke) durch Mikroben infizieren und entzünden.

Was sind die Ursachen?

Die große Mehrheit der Fälle ist auf sexuell übertragbare Infektionen (Chlamydien und Gonorrhoe) zurückzuführen. Bakterien können auch nach dem Einsetzen eines Intrauterinpessars (Spirale) oder nach einer Abtreibung nach oben wandern.

Was sind die Symptome?

Zu den Symptomen gehören dumpfe oder stechende Schmerzen im Unterbauch und im Becken, tiefe Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), gelber oder grüner, übelriechender Ausfluss und hohes Fieber.

Führt es unbehandelt zu Unfruchtbarkeit?

Ja. Wenn die Entzündung heilt, hinterlässt sie dauerhafte Narben und Verwachsungen in den Eileitern. Wenn die Eileiter verstopft sind, können Eizelle und Spermium nicht zusammenkommen (Unfruchtbarkeit), oder die befruchtete Eizelle kann nicht in die Gebärmutter wandern und verbleibt im Eileiter, was zu einer Eileiterschwangerschaft führt.

Wie wird es diagnostiziert?

Typisch ist, dass die Patientin bei einer gynäkologischen Untersuchung starke Schmerzen empfindet, wenn der Gebärmutterhals (Zervix) bewegt wird. Die Infektion wird durch Ausstrichkulturen, Blutuntersuchungen und Beckenultraschall bestätigt.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Um die Bakterien zu beseitigen, wird schnell eine Zwei- oder Dreifach-Antibiotikatherapie eingeleitet. Wird ein sexuell übertragbarer Keim nachgewiesen, muss auch der Partner der Patientin zwingend gleichzeitig behandelt werden, um ein Wiederauftreten der Infektion (Ping-Pong-Effekt) zu verhindern.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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