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Çakırtepe Hastanesi
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Pelvines Kongestionssyndrom (Beckenvenensyndrom)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum pelvinen Kongestionssyndrom

Das pelvine Kongestionssyndrom ist ein chronischer Schmerzzustand, der durch die Erweiterung und Krampfaderbildung (Varikosis) der Venen im Unterbauch (Becken) bei Frauen verursacht wird, was zu einer Blutansammlung in diesem Bereich führt. Es tritt typischerweise bei Frauen auf, die mehrere Schwangerschaften hinter sich haben, und äußert sich durch Beckenschmerzen, die beim Stehen und gegen Ende des Tages zunehmen. In unseren Abteilungen für Interventionelle Radiologie und Gynäkologie wird es mit Embolisationsverfahren (Gefäßverschluss) behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist das pelvine Kongestionssyndrom?

Es handelt sich um das Auftreten von Krampfadern (Varizen), die typischerweise an den Beinen zu finden sind, in den Venennetzen rund um Gebärmutter und Eierstöcke einer Frau. Die Beckenvenen können das Blut nicht zum Herzen zurücktransportieren, wodurch es sich staut.

Was sind die Ursachen?

Die deutliche Zunahme der Venenkapazität während Schwangerschaften und die Entspannung der Venenwände durch das Hormon Östrogen sind die Hauptfaktoren. Daher ist es bei Frauen, die noch nie schwanger waren, sehr selten.

Was sind die Symptome?

Es ist ein dumpfer, ziehender Schmerz in der Leistengegend und im Unterbauch, der mindestens 6 Monate anhält. Dieser Schmerz ist morgens leicht, verstärkt sich jedoch bei längerem Stehen oder gegen Ende des Tages durch die Schwerkraft. Er lässt nach, wenn man sich hinlegt.

Verursacht es Schmerzen beim Geschlechtsverkehr?

Ja. Aufgrund der geschwollenen Venennetze wird während des Geschlechtsverkehrs (Dyspareunie) und in den Stunden danach ein deutliches Völlegefühl und Schmerz empfunden.

Wie wird es diagnostiziert?

Bei standardmäßigen gynäkologischen Untersuchungen und Routine-Ultraschalls wird es oft übersehen. Um das erweiterte Venennetz (Varizen) deutlich sichtbar zu machen, ist ein MRT mit Kontrastmittel oder eine Farbdoppler-Sonographie erforderlich.

Wie wird es behandelt (Embolisation)?

Patientinnen leiden oft jahrelang unter Schmerzmitteln oder unterziehen sich unnötigen Gebärmutteroperationen. Die Goldstandard-Behandlung wird mittels Angiographie durch die Interventionelle Radiologie durchgeführt (Einführung über die Leistenvene). Die erweiterten, undichten Krampfadern werden von innen mit speziellen Spiralen (Coils) verschlossen und blockiert (Beckenvenenembolisation). Die Patientin wird am selben Tag entlassen und von ihren Schmerzen befreit.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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