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Çakırtepe Hastanesi
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Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist die durch Cholesterinablagerungen (Arteriosklerose) verursachte Verengung oder Blockade von Arterien, die das Blut vom Herzen zu den Armen und insbesondere zu den Beinen transportieren. Krämpfe in den Bein- (Waden-) Muskeln beim Gehen, die durch Ausruhen verschwinden, sind der typischste Befund. In unserer Abteilung für Herz-Kreislauf-Chirurgie wird sie durch Doppler-Sonographie festgestellt und die Durchgängigkeit der Gefäße durch Ballonangioplastie, Stenting oder operativen Bypass wiederhergestellt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit?

Es handelt sich um die Verengung und Einschränkung des Blutflusses in der Innenschicht von Arterien, die Organe wie Beine, Arme, Magen oder Nieren (insbesondere die Beine) versorgen, aufgrund von Verkalkung (Plaquebildung).

Was sind die Ursachen?

Der größte Auslöser und die Hauptursache ist das Rauchen. Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, fortgeschrittenes Alter und hoher Cholesterinspiegel sind weitere Hauptfaktoren, die eine Arterienverhärtung (Arteriosklerose) auslösen.

Was ist die Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens)?

Sie ist das klassischste Symptom der Krankheit. Im Ruhezustand schmerzt das Bein nicht, aber wenn das Gehen beginnt, steigt der Blutbedarf des Muskels. Da die verengte Arterie nicht genügend Blut liefern kann, kommt es zu schweren Krämpfen/Schmerzen in der Wade. Der Patient muss anhalten und sich ausruhen, als würde er in ein Schaufenster schauen; in Ruhe vergeht der Schmerz.

Was passiert in fortgeschrittenen Stadien (Kritische Extremitätenischämie)?

Wenn die Arterie nahezu vollständig verschlossen ist, hält der Schmerz auch im Ruhezustand oder beim Schlafen im Bett an. Der nicht durchblutete Fuß verfärbt sich lila, wird eiskalt, und an den Zehenspitzen beginnen sich nicht heilende blaue Flecken/Geschwüre (Gangrän) zu bilden.

Wie wird sie diagnostiziert?

Das Verhältnis des Blutdrucks am Knöchel zum Blutdruck am Arm (Knöchel-Arm-Index, ABI) zeigt die Krankheit an. Die genaue Stelle der Blockade wird durch eine Farbdoppler-Ultraschalluntersuchung der Beine und eine CT-Angiographie (Computertomographie) bestimmt.

Wie wird sie behandelt?

Keine der Behandlungen wird wirken, wenn das Rauchen nicht aufgegeben wird. Regelmäßiges Gehen und Blutverdünner sind der erste Schritt. Wenn die Blockade kritisch ist, wird eine Angiographie über die Leiste durchgeführt, die Innenseite der Arterie wird mit einem Ballon geweitet und ein Stent eingesetzt. Bei Blockaden, die zu lang sind, um mit Angioplastie geöffnet zu werden, führt die Herz-Kreislauf-Chirurgie eine Bypass-Operation durch, bei der der blockierte Bereich mit einem künstlichen Gefäß (Graft) überbrückt wird.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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