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Pneumokoniose (Staublunge)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Pneumokoniose

Pneumokoniose ist die Ansammlung von anorganischen mineralischen Stäuben wie Kohle, Quarz oder Asbest im Lungengewebe als Folge jahrelanger Inhalation in beruflichen Umgebungen, was durch eine Immunreaktion zu irreversibler Narbenbildung (Fibrose) führt. Sie verursacht chronischen Verlust der Lungenkapazität, Husten und Atemnot. In unserer Abteilung für Pneumologie wird sie mit Lungenfunktionstests überwacht und mit unterstützenden Bronchodilatatoren, Infektionsprophylaxe sowie Sauerstofftherapien behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.

Es handelt sich um eine 'berufliche' Lungenerkrankung, bei der mikroskopisch kleine Partikel aus Umwelt- oder Industriestäuben bis in die tiefsten Bereiche der Lunge vordringen, sich dort ansammeln und dazu führen, dass die Lunge durch Narbengewebe versteinert (Fibrose).

Sie tritt bei Bergleuten (Kohlenbergarbeiter-Pneumokoniose), Jeans-Sandstrahlern, Töpfer-/Glasarbeitern (Silikose) und Schiffs-, Isolierungs- oder alten Dach-/Bremsarbeitern (Asbestose) auf.

Immunzellen, sogenannte Makrophagen, versuchen, den in die Lunge eindringenden Staub zu fressen, aber da der Staub nicht verdaut werden kann, zerstört er die Zellen. Die zerstörten Zellen schütten Entzündungsstoffe aus, wodurch das ansonsten flexible Lungengewebe starr (fibrotisch) wird.

Die Krankheit tritt schleichend 10-20 Jahre nach Arbeitsbeginn in einer staubigen Umgebung auf. Die Symptome umfassen einen immer schlimmer werdenden trockenen Husten, Atemnot beim Treppensteigen und in fortgeschrittenen Stadien Schmerzen in der Brust.

Die berufliche Anamnese der Person ist äußerst entscheidend. Eine hochauflösende Computertomographie (HRCT) der Brust zeigt durch Staub entstandene Knötchen/Trübungen in der Lunge, und ein Lungenfunktionstest (SFT) stellt den Rückgang der Lungenkapazität fest.

Es gibt kein medizinisches Medikament, das den in der Lunge festsitzenden Staub reinigen oder das gebildete Narbengewebe in seinen früheren elastischen Zustand zurückversetzen könnte. Die wichtigste Behandlung besteht in der sofortigen Entfernung vom Staub. Zur Linderung der Symptome werden atemwegserweiternde Inhalatoren (Bronchodilatatoren) und die Unterstützung durch eine kontinuierliche Sauerstofftherapie zu Hause eingesetzt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.

In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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